Dreimal ertönt schrill eine Pfeife über den weiträumigen Lagerplatz Les Ravières im jurassischen Les Breuleux. Schnell erscheinen die Dietiker und Urdorfer Pfadis im Esszelt, dem «Saloon». Es gibt Riz Casimir zum Nachtessen. Unweit der Verpflegungsstätte grasen Kühe und Pferde. Die Szenerie passt zum Lagermotto «Im Wilden Westen». Gleiches gilt für die Aktivitäten im zweiwöchigen Lager. Auf dem Lagerplatz und im nahen Wald wird abenteuerlich gespielt. Es werden Stafetten und kreative Geländespiele inszeniert. Zudem wird eifrig gebastelt und über die Zukunft diskutiert – und für die Pfadiprüfungen gebüffelt.

Besuchstag mit Versprechen

Auch ein Ausflug ins Hallenbad in Saignelégier gehört zum Programm. Doch vorher muss noch über zwei Stunden marschiert werden. Zurück im Lager sinniert Pfadipräses Volker «Noja» Schmitt über die acht Punkte «Was Pfadis wollen» und übt mit das Pfadiversprechen, das die Kinder und Jugendlichen am Besuchstag vor der versammelten Elternschar ablegen. Die beiden Lagerleiter Fabio «Murmeli» Dannenmann (URO) und Kees «Beluga» Van der Plas (St. Ulrich) sind mit dem Lager zufrieden: «Wir schätzen die tolle Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Pfadiabteilungen und geniessen es, mit so vielen motivierten Kindern und Jugendlichen ein Lager durchführen zu können. Die Pfadis konnten viele neue Freundschaften schliessen. Zudem tragen die Pferde, die sich frei im Wald bewegen, natürlich genial zum Lagerthema bei.»