Limmattalbahn
Frist läuft noch: 194 Einsprachen gegen Projekt der Limmattalbahn

Bis gestern sind beim Bundesamt für Verkehr (BAV) im Rahmen der öffentlichen Auflage des Gesamtprojekts Limmattalbahn194 Einsprachen eingegangen. Dies gibt die Medienstelle auf Anfrage der Limmattaler Zeitung bekannt.

Bettina Hamilton-Irvine
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Die Anzahl an Einsprachen steigt auf 194 an.. ZVG

Die Anzahl an Einsprachen steigt auf 194 an.. ZVG

Die öffentliche Auflage begann am 11. November in allen sechs Gemeinden, durch die die Limmattalbahn dereinst fahren wird: Zürich, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen. Offiziell lief die Frist am 10. Dezember ab. Wie BAV-Mediensprecher Andreas Windlinger jedoch sagt, ist es möglich, dass in den nächsten Tagen noch weitere Einsprachen per B-Post in Bern eintreffen werden.

Zudem habe die Aussteckung im Schlieremer Spitalquartier auf Antrag von Anwohnern verbessert werden müssen. Für dieses Quartier habe das BAV daher die Frist für die Einreichung von Einsprachen bis zum 2. Januar 2014 verlängert. «Somit werden wir die genaue Anzahl Einsprachen erst Anfang 2014 kennen», sagt Windlinger.

Über Inhalt und Absender der Einsprachen gibt das BAV keine Auskunft. Die Einsprachen werden der Limmattalbahn AG zugestellt, die dann versuchen wird, diese mit den Einsprechern zu bereinigen. Bisher bekannt sind zumindest drei davon: Die Städte Dietikon und Schlieren sowie die katholische Kirchgemeinde Dietikon haben bereits mitgeteilt, dass sie sich gegen die Linienführung der Bahn wehren wollen.