Dietikon

Friedhofausbau: Abdankungshalle bietet bald 150 Personen Platz

Dank einem zweiten Fluchtweg soll die Kapazität der Abdankungshalle auf dem Friedhof Guggenbühl von 120 auf 150 Personen steigen. fni

Dank einem zweiten Fluchtweg soll die Kapazität der Abdankungshalle auf dem Friedhof Guggenbühl von 120 auf 150 Personen steigen. fni

Die Stadt Dietikon will den Ausbau der Abdankungshalle auf dem Friedhof Guggenbühl dieses Jahr realisieren. Personelle Engpässe führten dazu, dass er bis heute noch nicht erfolgt ist.

In der Abdankungshalle sollen künftig 150 statt wie bislang 120 Sitzplätze vorhanden sein. Dies Teilt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage von CVP-Gemeinderat Max Wiederkehr mit.

Damit die Stadt die Platzzahl in der Abdankungshalle erhöhen kann, muss sie aus feuerpolizeilichen Gründen einen zweiten Fluchtausgang erstellen, wie die Exekutive schreibt. Die Kosten für das Projekt beziffert der Stadtrat auf rund 25 000 Franken.

Früher wurden neben der Eingangstür bei Bedarf zusätzliche Stühle platziert, wie Wiederkehr in einem früheren Vorstoss zum Thema schrieb. Dies sei aber «schon seit längerer Zeit» aus feuerpolizeilichen Gründen nicht mehr möglich.

Dennoch komme es immer wieder vor, dass die 120 Sitzplätze bei einer Abdankung nicht ausreichten, so Wiederkehr: «Für ältere Mittrauernde ist das Stehen vielfach nicht zumutbar.»

In seinem Postulat vom Mai letzten Jahres hatte der CVP-Gemeinderat den Stadtrat deshalb bereits aufgefordert, zu prüfen, wie die Kapazität der Abdankungshalle auf 150 Sitzplätze erhöht werden könnte. Weil sich damals in einem Gespräch mit dem Amt für Umwelt und Gesundheit eine Lösung abzeichnete, zog Wiederkehr sein Postulat jedoch wieder zurück.

Ein Jahr später wollte er nun mit einer Kleinen Anfrage in Erfahrung bringen, ob die Arbeiten bereits abgeschlossen seien, wie viel die Massnahmen kosteten und was genau angepasst werden musste.

Projekt steht, Umsetzung folgt

Der Stadtrat antwortete ihm nun darauf, dass die Hochbauabteilung ein Projekt erarbeitet habe, das in Zukunft wieder Abdankungen mit 150 Personen ermögliche sämtliche sicherheitsrelevanten Vorgaben erfülle. «Aufgrund personeller Engpässe konnte die Realisierung bislang noch nicht erfolgen», schreibt die Exekutive. Die Umsetzung des Projekts aber sei noch dieses Jahr vorgesehen.

Bereits umgesetzt wurden laut Stadtrat Massnahmen, welche die Feuerpolizei einforderte, damit die Abdankungshalle weiterhin von 120 Personen besucht werden darf. Dazu mussten die beiden bestehenden Fluchttüren des Haupteinganges mit einem Drehknopfzylinder ausgerüstet und die innere der beiden Türen mit einem sicherheitsbeleuchteten Rettungszeichen gekennzeichnet werden.

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