Nächstes Jahr wird in Unterengstringen Jubiläum gefeiert. 2004 wurde das Denkmal für die bei der 2. Schlacht bei Zürich Ende September 1799 gefallenen Kosaken mit einem feierlichen Akt eingeweiht. Diesen Anlass will man anlässlich des geplanten Dorffestes 2014 speziell begehen. So ist unter anderem ein Auftritt der Suworow-Kadetten vorgesehen.

Gute Freunde gefunden

In diesem Jahr fiel die Gedenkfeier aber nochmals schlicht, aber nicht minder stimmungsvoll aus. Gemeinsam mit dem russischen Konsul Konstantin Nefedov und Ataman Igor Yanov legte Gemeindepräsident Peter Trombik gestern einen Kranz an der Gedenkstätte bei der Russenlinde oberhalb des Klosters Fahr nieder. Für ihn sei die Gedenkfeier immer wieder ein spezieller Moment, sagte Trombik. «Es ist für uns eine besondere Partnerschaft, die nicht selbstverständlich ist», hielt er fest.

Auch Nefedov sprach von einer besonderen Beziehung. «Vor neun Jahren war ich zum ersten Mal hier in Unterengstringen. Ich komme immer wieder gerne hierher, auch wenn Unterengstringen auf russisch schwierig auszusprechen ist», sagte er. In all den Jahren habe er in der Gemeinde Freunde gewonnen.

Yanov wies darauf hin, dass es für ihn sehr wichtig sei, hierher zu kommen. Nach diesen kurzen Reden und vor dem Umtrunk für die Besucher und Gäste segnete Priester Mikhail Zeman von der russisch-orthodoxen Kirche Zürich den Gedenkstein.