Die Standortförderung Limmattal will noch dieses Jahr erstmals eine Freizeitkarte erstellen, auf der Neuzuzüger sehen, wie und wo sie ihre Freizeit im Limmattal verbringen können. Dieses Projekt sei für das laufende Jahr «ganz klar als Schwerpunkt» geplant, sagte Geschäftsführer Bruno Hofer anlässlich der Generalversammlung am Mittwochabend in Uitikon. Er habe selber gesehen, dass solche Karten an anderen Orten äusserst beliebt seien, so Hofer. Auf der Limmattaler Karte sollen unter anderem Attraktionen wie das Kloster Fahr oder der Bruno-Weber-Park eingezeichnet werden.

Ein Weidling als Geschenk

Fokussieren will die Standortförderung im Jahr 2013 auch auf die Weiterentwicklung des Limmattaler Naturalabels «Das Beste aus der Region». Dieses zertifiziert Produkte, die im Limmattal produziert werden oder hier Wertschöpfung generieren, wie Ursula Hofstetter, Gemeindepräsidentin von Geroldswil sagte. Sie präsentierte eine neue Idee im Zusammenhang mit dem Label: Sie zeigte den Prototyp eines Miniatur-Weidlings, der mit Produkten aus dem Limmattal gefüllt ist. Geplant ist, dass Firmen, Gemeinden oder auch Private solche Weidlinge bestellen und als Geschenk weitergeben können.

«Absolut auf dem richtigen Weg»

Auch der Schlieremer Stadtpräsident und Präsident der Standortförderung, Toni Brühlmann-Jecklin, erwähnte dass Projekt «Das Beste der Region» lobend. Damit sei ein weiterer Wirtschaftszweig zur Standortförderung gekommen. Die landwirtschaftlichen Institutionen seien für die Region «enorm wichtig», sagte Brühlmann. Gerade wenn man an die Lebensmittelskandale der vergangenen Zeit denke, erscheine es umso wichtiger, dass man im Bereich der regional produzierten Lebensmittel vorwärts komme. Dass diese Produkte zudem vermehrt auf Limmattaler Märkten angeboten würden, zeige, dass man «auch im Bezug auf Lebensqualität absolut auf dem richtigen Weg» sei, so Brühlmann.

Mehr Begrüssungstafeln geplant

Brühlmann erwähnte auch, dass das Aufstellen von Begrüssungstafeln an den Grenzen zum Limmattal bei Weitem keine so einfache Aufgabe sei, wie man vielleicht denke. Bisher sei es der Standortförderung gelungen, zwei solche Tafeln mit den Worten «Willkommen im Limmattal» aufzustellen. Doch sei es «hoch kompliziert», die entsprechenden Bewilligungen dafür zu bekommen. «Wir haben aber das Ziel», so Brühlmann, «noch die eine oder andere zusätzliche Tafel aufzustellen.»

Vorstand wiedergewählt

Im Vorstand der Standortförderung Limmattal gibt es zurzeit keine Veränderungen. Die Vorstandsmitglieder stellten sich geschlossen der Wiederwahl - und wurden von den anwesenden 28 stimmberechtigten Mitgliedern auch geschlossen wieder gewählt.

Ohne Gegenstimme angenommen wurde auch die Jahresrechnung. Ausgegeben hat die Standortförderung im Jahr 2012 knapp 137000 Franken, eingenommen knapp 172000 Franken. Die Einnahmen stammen vor allem aus Gemeindebeiträgen sowie aus einem Beitrag des Kantons. Einstimmig gutgeheissen wurde auch das Budget für das Jahr 2013.