Am Dienstagmorgen, gegen 8.30 Uhr, ging bei der Notrufzentrale ein Anruf wegen aufsteigendem Rauch aus einem Wohnhaus in der Nähe des Bahnhofs Glanzenberg in Dietikon ein. 

Die Feuerwehr und die Polizei begaben sich sofort zum vermeintlichen Brandherd. Doch als die Feuerwehrleute ankamen, teilte ihnen die zuvor eingetroffene Polizei mit, dass es sich lediglich um ein Missverständnis handelte. Denn was die Passantin gesehen hatte, war gar kein Rauch, sondern der Dampf eines auslaufenden Boilers. 

"Bei diesem Wetter kann es schnell passieren, dass Dampf mit Rauch verwechselt wird", sagt Roger Wiederkehr, Stabsoffizier der Feuerwehr Dietikon. Die Frau habe sich richtig verhalten, indem sie den Notruf kontaktiert habe. "Wir rücken lieber einmal zu viel als einmal zu wenig aus", sagt Wiederkehr. 

Der ausgelaufene Boiler verursachte einen minimalen Schaden. Die Küche stand drei Zentimeter unter Wasser – die Feuerwehrleute konnten sie mit einem Wassersauger innert wenigen Minuten davon befreien. Es wurde niemand dabei verletzt. (mip)

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