«Wir hoffen, auf diesem Weg Bilder von Oberengstringen zu erhalten, die man so noch nie gesehen hat», sagt Käthi Mühlemann. Die Sozialvorsteherin ist die treibende Kraft hinter dem jüngsten Projekt, das Oberengstringen noch attraktiver machen soll – einem Fotowettbewerb. Bis Ende Februar haben interessierte Personen Zeit, Bilder der Gemeinde einzuschicken. Mitmachen kann jeder, egal, ob in Oberengstringen wohnhaft oder nicht. «Bedingung ist einzig, dass das Sujet aus Oberengstringen ist. Die Idee ist, möglichst viele attraktive, spannende und überraschende Bilder zu sammeln», so Mühlemann. Im Idealfall könne eines dieser Bilder schon bald die Homepage der Gemeinde schmücken. Eine Jury werde die Bilder bewerten.

Wie solche Fotos beschaffen sein könnten, zeigt eine kleine Ausstellung im leer stehenden Ladenlokal neben dem Eingang zum Zentrum. Dort sind seit wenigen Tagen Bilder von Erika Waeber zu sehen. Die ehemalige Redaktorin des «Engstringer Kuriers» hat letztes Jahr einen Kalender gestaltet, den sie unter anderem am traditionellen Chlausmärt des Frauenpodiums verkaufte. «Dieser Kalender hat uns auf die Idee gebracht, im leeren Ladenlokal eine kleine Ausstellung durchzuführen und den Fotowettbewerb ins Leben zu rufen», hält Mühlemann fest. Einerseits könne man den Passanten so etwas fürs Auge bieten, andererseits sei das Lokal sinnvoll genutzt, bis ein neuer Mieter einziehe.

Windrad ist ausgestellt

Neben den Kalenderbildern von Waeber ist an der Ausstellung auch eines der Windräder zu sehen, die im Sommer im Rahmen der Windrad-Aktion entlang der Zürcherstrasse aufgestellt werden sollen. Die Idee dazu ist aus der Zukunftskonferenz zur Attraktivitätssteigerung der Gemeinde hervorgegangen, die letzten Sommer abgeschlossen wurde. Dort wurde auch der Slogan entwickelt, der Pate steht für den Fotowettbewerb: «Oberengstringen – Leben zwischen Fluss und Wald».