An der ordentlichen Gemeindeversammlung der katholischen Kirchgemeinde Aesch-Birmensdorf-Uitikon genehmigten die 67 Stimmberechtigten die Jahresrechnung 2012 einstimmig. Diskutiert wurde aber vor allem über die anstehende Sanierung der Kirche St. Michael.

Dort sind verschiedene Arbeiten geplant, wie die Kirchenpflege erklärte. Das Kirchendach hat eine Sanierung nötig und die ganze Kirche wird neu gestrichen. Weiter bekommen beide Flachdächer eine Photovoltaik-Anlage. «Ein Knackpunkt bei der Planung war die Statik für die sechs Tonnen schweren Solarmodule. Das ist nun aber glücklicherweise gelöst», erklärte Liegenschaftenverwalter Joachim Wurm.

Kirchenpflegepräsident Bruno Frigerio ist aber nicht sicher, ob die Arbeiten wie geplant von August bis November 2013 stattfinden können.

«Der Auftrag an den Architekten ist noch nicht definitiv vergeben», so Frigerio. Vereinzelt beklagten sich Gemeindemitglieder über feuchte Stellen am Dach der Kirche. Dieses Problem könnte mit einer zusätzlichen Isolation der Aussenfassade gelöst werden. Dafür wäre aber ein Nachtragskredit nötig.

Pfarreibeauftragte bestätigt

Neben der Kirchensanierung standen weitere Geschäfte auf der Traktandenliste. So wurden Petra und Thomas Leist als Pfarreibeauftragte wiedergewählt. Petra Leist erhielt 63, Thomas Leist 65 Ja-Stimmen. Die Rechnung 2012 schliesst mit einem Plus von knapp 89 500 Franken.

Das ist gegenüber einem budgetierten Verlust von rund 99 500 Franken um knapp 189 000 Franken besser als vorgesehen. «Das letzte Jahr war sehr erfreulich», so Finanzvorstand Patric Brühlmann. Dazu tragen die deutlich höheren Steuereinnahmen bei. Sie sind um 174 000 Franken höher als budgetiert. Das Eigenkapital erhöht sich auf knapp 1,3 Millionen Franken. Bühlmann: «Ich bin froh um diese Reserve. Das gibt uns Sicherheit für die Renovation.»