«Ich fordere den Stadtrat auf, in den nächsten sieben Monaten – bis zur letzten Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien 2013 – dem Gemeinderat einen Massnahmenkatalog vorzulegen, welcher zielführend die Sanierung des Finanzhaushalts der Stadt Dietikon bis Budget 2016 konkret definiert», schreibt Martin Romer, FDP-Gemeinderat in einem Postulat.

Dieser Katalog müsse aufzeigen, mit welchen Mitteln, allfälligen Strukturanpassungen und Massnahmen die Sanierung des Finanzhaushaltes erreicht werden könne.

Drei Millionen weniger Steuern

Die Zeit drängt: «Es ist bekannt, dass im Jahr 2017 der kantonale Übergangsausgleich Geschichte sein wird», so Romer. Die Stadt Dietikon habe verschiedentlich grosse Lasten zu tragen. Gleichzeitig seien, nicht zuletzt auch demografisch begründet, die Steuereinnahmen mindestens «verbesserungswürdig» und die Kosten im Vergleich mit anderen Städten mit günstiger Einwohnerstruktur bedeutend höher.

«Es werden 2013 rund 3 Millionen Franken weniger Steuereinnahmen erwartet», so Romer. Das Budget 2013 zeige auf, dass selbst mit dem kantonalen Ressourcenausgleich von 33,7 Millionen Franken – das sind doch 9,9 Millionen Franken mehr als noch im Vorjahr – gleichwohl keine ausgeglichene Rechnung möglich sein werde.

«Ich fordere den Stadtrat auf, alle notwendigen Massnahmen zu prüfen sowie alles daran zu setzen, dass der Dietiker Finanzhaushalt dergleichen saniert werden kann, dass per Budget 2016 der Finanzhaushalt insofern im Lot sein wird, damit dannzumal der nach oben offen werdende Steuerfuss sich mindestens im aktuellen Rahmen halten wird», so Romer.