Jubiläum
Feuerwehr Aesch: Noch einmal flammt die Nostalgie auf

Heute lebt die Aescher Feuerwehr für eine Löschdemonstration nochmals auf. Früher sei nicht alles besser, aber präziser gewesen, heisst es aus den Reihen des Nostalgie-Vereins.

Alex Rudolf
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Die Feuerwehrvereinigung Birmensdorf löscht am Samstag in Aesch zu Demonstrationszwecken mit dem Löschfahrzeug aus dem Jahr 1905 einen Brand.

Die Feuerwehrvereinigung Birmensdorf löscht am Samstag in Aesch zu Demonstrationszwecken mit dem Löschfahrzeug aus dem Jahr 1905 einen Brand.

Zur Verfügung gestellt

Gegen 16 Uhr werden heute Samstag beim Feuerwehrlokal in Aesch Holzscheite in Brand gesetzt, die mit einem Löschwagen mit Baujahr 1905 von der Feuerwehrvereinigung Birmensdorf wieder gelöscht werden. Im Anschluss wird dieselbe Übung nochmals veranstaltet, diesmal wird sich jedoch die Feuerwehr Birmensdorf-Aesch mit aktuellem Equipment dem Brand annehmen. Mit dieser Demonstration feiert der Feuerwehrverein Aesch sein 20. Jubiläum.

Er entstand im Vorfeld des Zusammenschlusses der Birmensdorfer und Aescher Feuerwehr im Jahr 1996 und dient primär der Geselligkeit, wie Max Rüegg vom Verein erklärt. An den Anlässen, die durch das Jahr hindurch veranstaltet werden, nehmen jeweils zwischen 20 und 30 Personen teil – Mitglieder hat der Verein 65. Rüegg war früher selber bei der Aescher Feuerwehr, anschliessend bei der gemeinsamen mit Birmensdorf.

Seit zwölf Jahren ist er nun nicht mehr aktiv dabei und stellt einige Unterschiede zu damals fest. «Früher war alles viel militärischer aufgebaut. Befehle wurden präzise kommandiert», sagt er. Heute würden die Feuerwehrleute in der Kommandierung und Ausführung der Befehle eine grössere Freiheit geniessen. «Das ist auch gut so.»

Für den Samstagnachmittag erwartet das OK 150 bis 200 Zuschauer. Wie weit die Löschzeiten der «alten Sprütze» und des heutigen Tanklöschfahrzeugs voneinander entfernt liegen werden, darüber will er keine Einschätzung abgeben. «Es sind zwei verschiedene Welten. Beim Löschwagen aus dem Jahr 1905 wird die Pumpe durch Manneskraft angekurbelt. Das Löschfahrzeug hat einen Tank und eine Pumpe, die mittels Touchscreen bedient wird», sagt Rüegg mit einem Schmunzeln.