Schlieren

FDP-Kantonsrat Andreas Geistlich stellt Investment infrage

Andreas Geistlich (FDP) sieht in der geplanten Trans Adriatic Pipeline ein Risiko für den Kanton.

Andreas Geistlich (FDP) sieht in der geplanten Trans Adriatic Pipeline ein Risiko für den Kanton.

Schlierens FDP-Kantonsrat Andreas Geistlich fordert vom Regierungsrat eine Abklärung in Sache der geplanten Trans Adriatic Pipeline. Durch die stark beteiligte Axpo trage auch der Kanton ein grosses Risiko.

FDP-Kantonsrat Andreas Geistlich (Schlieren) will vom Regierungsrat wissen, ob für die geplante Trans Adriatic Pipeline (TAP) ein Businessplan bestehe, ob dieser der Exekutive bekannt ist und wie hoch die Risiken für das Projekt eingeschätzt werden.

Mit der TAP soll Gas aus Aserbaidschan nach Italien geführt werden. Geistlich gelangt mit seiner kleinen Anfrage an den Regierungsrat, da die Axpo, an der der Kanton mit 37 Prozent beteiligt ist, «stark in das Projekt involviert» ist und der Kanton dementsprechend grosses Interesse an der Risikobeurteilung haben müsse.

Risiken vermutet Geistlich in Kostenüberschreitungen, Aserbaidschanischer Korruption, einem Pipelineverlauf durch politisch instabile Gebiete, sinkender Stromnachfrage in Italien oder Konkurrenz durch alternative Energiequellen.

Vom Regierungsrat will er wissen, ob das Investment der Axpo trotz dieser Risiken «von strategischem Interesse» bleibe. (az)

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