Das FDP-Gemeinderatsmitglied Michael Segrada sowie zehn Mitunterzeichnende haben eine Interpellation eingereicht mit dem Ziel, Supercharger der innovativen US-Firma Tesla in Dietikon einzurichten. Dabei handelt es sich um spezielle, komfortable Schnellladestationen. Segrada begründet seinen Vorstoss damit, dass zum einen der Marktanteil von elektrischen Autos und im Speziellen auch der Marke Tesla wächst.

Standortvorteil für Dietikon

«1541 Tesla-Neuzulassungen bis Ende Mai 2017 entsprechen einem Wachstum von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr», heisst es in der Interpellation. Damit steige auch die Nachfrage nach Schnellladestationen, wie sie für Tesla nötig sind, an strategisch guten Verkehrspunkten wie im Limmattal. Noch gebe es in Dietikon keine einzige. Segrada ist überzeugt, dass ein solcher Supercharger Standortvorteile für Dietikon brächte, weil er reisende Tesla-Fahrer abzieht und langfristig neue Besucher und Kunden nach Dietikon bringt.

Über die Website von Tesla können Standorte vorgeschlagen werden. Segrada: «Die Station könnte unter Umständen auch mit einer bereits vorhandenen EKZ-Ladestation verbunden werden.» Er will vom Stadtrat prüfen lassen, welche Standorte in Dietikon infrage kämen, und ob es Möglichkeiten einer Lade-Kombination gibt.