Dietikon
Falschparker: Polizei erteilte an der Badenerstrasse 40 Bussen

Die Polizei stellte an der Badenerstrasse in Dietikon in diesem Jahr insgesamt 40 Bussen aus. Dies schreibt der Stadtrat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage von Gemeinderat Ralph Hofer (SVP).

Bettina Hamilton-Irvine
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Wegen Verkehrs- und Parkproblemen interveniere die Polizei regelmässig

Wegen Verkehrs- und Parkproblemen interveniere die Polizei regelmässig

Keystone

Hofer wollte wissen, wie viele Autofahrer vor dem Maxim Market an der Badenerstrasse gebüsst worden sind. Die Antwort des Stadtrats bezieht sich jedoch auf die gesamte Badenerstrasse. Bei Interventionen im Strassenverkehr würden die einzelnen Ladenlokale in der Nähe nicht erfasst, schreibt der Stadtrat: «Detaillierte Angaben betreffend der genauen Örtlichkeiten können daher nicht gemacht werden.»

Busse für Laufenlassen des Motors

Am meisten Autofahrer wurden an der Badenerstrasse wegen Parkierens auf dem Radstreifen gebüsst, nämlich zwölf. Acht Autofahrer erhielten eine Busse wegen «Parkieren auf Trottoir ohne 1,5 Meter Freiraum», sechs, weil sie für bis zu zwei Stunden auf dem Trottoir parkiert hatten. Fünf Mal musste die Polizei eingreifen, weil Automobilisten die Warnblinker missbräuchlich verwendet hatten, zwei Mal, weil jemand den Motor unnötig laufen gelassen hatte. Zwei Autofahrer wurden zudem gebüsst, weil sie seitlich am Fussgängerstreifen parkiert hatten.

Fünf weitere Autofahrer erhielten eine Busse, weil sie auf Strassenverzweigungen, näher als zehn Meter vor einer Haltestelle, bei der Haltestelle auf dem Trottoir parkiert oder auf dem Radstreifen oder dem Trottoir angehalten haben.

Probleme vor allem am Samstag

In einer zweiten Anfrage hatte Hofer wissen wollen, wie viele Verkehrskontrollen die Stadtpolizei dieses Jahr vor dem Maxim Market tagsüber durchgeführt hatte und wie viele davon an Samstagen stattgefunden haben. Aus Platzgründen führe man dort tagsüber «keine eigentlichen Verkehrskontrollen» durch, schreibt der Stadtrat.

Wegen Verkehrs- und Parkproblemen interveniere die Polizei jedoch regelmässig. «Da sich die Probleme meistens an Samstagen zeigen, wird das Hauptaugenmerk auf diesen Tag gelegt.» Eine genaue Statistik werde nicht geführt.