Die Explosion auf dem Dach des Limeco-Gebäudes in Dietikon sah beeindruckend aus. Doch bereits vor der Zündung waren viele Feuerwehrwagen vor Ort eingetroffen, und der Leiter koordinierte seine Einsatzkräfte. Denn glücklicherweise war die Sprengung kontrolliert: Gestern rückte die Feuerwehr Dietikon zur Betreiberin der Dietiker Kehrichtverwertungsanlage aus, um den Ernstfall zu proben.

Rund 40 Feuerwehrleute wurden alarmiert. «Die Feuerwehrleute und die Limeco-Mitarbeiter wurden nicht im Voraus informiert», sagte Roger Wiederkehr, Stabsoffizier der Feuerwehr Dietikon. Es sei beeindruckend, dass eine Milizfeuerwehr innert so kurzer Zeit so viele Einsatzkräfte aufbieten könne, sagte Sicherheitsvorstand Heinz Illi (EVP), der die Übung vor Ort beobachtete. Die Abläufe und Zusammenarbeit unter möglichst realen Bedingungen zu üben, sei wichtig für Ernstfälle.

Ein solcher ereignete sich dann gleich während der Übung. Deshalb musste ein Teil der Feuerwehrleute früher als geplant und mit Blaulicht wieder abfahren, um zu einem richtigen Einsatz zu eilen.