Kindstötung
Ex-Mann von Katharina K. «Sie dachte, die Welt sei von Aliens infiltriert»

Der Ex-Mann von Katharina K., welche letzte Woche ihr zehn Monate altes Baby getötet hatte, meldet sich zu Wort. Er erhebt Vorwürfe an die Adresse von Polizei und Justiz.

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Hanspeter Fisch war mit Katharina K verheiratet.

Hanspeter Fisch war mit Katharina K verheiratet.

Montage/Screenshot TeleM1

Gegenüber «TeleM1» sagt Hanspeter Fisch, der mit Katharina K. eine gemeinsame Tochter hat, die Frau hätte das Gefühl, die «Welt sei infiltriert mit Aliens» und die «Mächtigen der Welt» gehörten auch dazu. Vor 23 Jahren sei Katharina K. immer mehr in die Esoterik-Szene abgedriftet.

Die Flucht nach Spanien und anschliessende Tötung von Dylan, sagt Fisch, hätten verhindert werden können. Die Polizei und die Behörden hätten vom Zustand der Frau gewusst, ergänzt Fischs Lebensgefährtin.

Bereits im Dezember sei es zu einer Entführung nach Prag gekommen. Dort seien die Frau und ihr Kind von der Polizei aufgegriffen worden und ins Spital gebracht worden.

Zurück in der Schweiz sei die Mutter mit Sohn im Kinderspital zürich unbeaufsicht geblieben. So hätte sich die Gelegenheit zur Flucht ergeben. Fisch sagt auch, Katharina K. sei durch den Druck der Justiz zur Tat «getrieben» worden.

Einen angeblichen Suizidversuch im Januar 2013 habe es nie gegeben. Stattdessen sei seine Ex-Frau wegen eines Eiterzahns operiert worden. Durch die anschliessende Medikation würde wahrscheinlich auch Dylans Behinderung herrühren, vermutet Fisch. Denn: Katharina K. habe nicht gewusst, dass sie schwanger war.

Entführung mit tragischem Ende

Katharina K. entführte letzte Woche ihr zehnmonatiges Baby Dylan nach Spanien. Die Frau soll eine radikale Kritikerin der Schulmedizin sein, vor welcher sie ihr behindertes Kind «schützen» wollte.

Nachdem die beiden von der Polizei aufgegriffen und in ein Spital gebracht wurden, tötete die Frau in einem unbeobachteten Moment ihr Kind. Anschliessend versuchte sie sich das Leben zu nehmen. (az)

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