Tötungsdelikt Seefeld
Ex-Freundin des mutmasslichen Täters ist wieder frei

Die Ex-Freundin von Tobias K., der im Zürcher Seefeld einen Mann getötet haben soll, ist nicht mehr in Untersuchungshaft. Sie war in Zusammenhang mit seiner Festnahme im Januar ebenfalls verhaftet worden.

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An dieser Stelle im Zürcher Seefeld tötete Tobias K. am 30. Juni 2016 einen 42-jähriger Zürcher.

An dieser Stelle im Zürcher Seefeld tötete Tobias K. am 30. Juni 2016 einen 42-jähriger Zürcher.

Kapo ZH/Key

Corinne Bouvard, Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, bestätigte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda von eine Meldung "20 Minuten". Eine zweite Person, die damals ebenfalls verhaftet wurde, sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft.

Weshalb die Ex-Freundin nun entlassen worden ist, gibt die Staatsanwaltschaft nicht bekannt. Weitere Informationen werden laut Bouvard derzeit nicht erteilt.

Bei Hausdurchsuchungen verhaftet

Das Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld geschah am 30. Juni 2016. Eine Passantin traf am frühen Nachmittag in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen in Zürich auf einen verletzten Mann, der mehrere Stichwunden am Körper aufwies. Der 42-jährige Zürcher verstarb noch vor Ort.

Der Verdacht konzentrierte sich auf einen 23-Jährigen, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt war. Er wurde nach monatelanger Fahndung am 18. Januar durch die Kantonspolizei Bern im Kanton Bern verhaftet.

Zur Klärung der Hintergründe der langen Flucht führte die Polizei im Kanton Zürich und am mutmasslich letzten Aufenthaltsort im Kanton Jura Hausdurchsuchungen durch. In diesem Zusammenhang wurden die Ex-Freundin des Mannes und eine weitere Person verhaftet.

Medienkonferenz zum Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld
5 Bilder
Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr an der Medienkonferenz zum Tötungsdelikt Seefeld.
Der verfahrensleitende Staatsanwalt Adrian Kaegi
Thomas Manhart, Chef des Amtes für Justizvollzug
Das Zürcher Justizdepartement informierte am Montag zum Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld

Medienkonferenz zum Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld

Keystone