Limmattalbahn
«Es ist noch viel Detailarbeit nötig, das ist klar»

Auch wenn die definitve Linienführung der Limmattalbahn nun klar ist, werde noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein, um die Kritiker zu besänftigen, sagt der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller.

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Limmattaler Zeitung

Herr Müller, glauben Sie, dass mit der Bekanntgabe der definitiven Linienführung der Limmattalbahn durch Dietikon die Kritik am Projekt nun leiser werden wird?Otto Müller: Es ist sicherlich noch viel Überzeugungsarbeit nötig. Die Kritik an der Limmattalbahn bezieht sich oftmals auf Einzelheiten, welche noch nicht endgültig geklärt sind und die Leute deshalb verunsichern. Es ist noch viel Detailarbeit nötig, das ist klar. Wir nehmen die Bedenken und Ängste der Bevölkerung aber auf jeden Fall ernst.

So wird die Limmattalbahn aussehen
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So könnte die Limmattalbahn in 10 Jahren aussehen.

So wird die Limmattalbahn aussehen

Wird es am Bahnhofplatz einen «Kampf der Bahnen» geben?
Nein, eine ideale Umsteigeplattform: S-Bahn, Stadtbahn und Bremgarten-Dietikon-Bahn ermöglichen beste Verbindungen. Der Bahnhofplatz Ost wird neu und attraktiv gestaltet.

Welche Aspekte sind Ihnen bei der weiteren Planung rund um die Bahn besonders wichtig?
Ich höre immer wieder, dass sich Leute Sorgen über die Weiterführung ihrer Buslinie machen. Sicher werden gewisse Linien weitergeführt, andere durch die Limmattalbahn ersetzt werden. Die genaue Planung ist hier noch nicht erfolgt.

Wird nun eine Informationsoffensive gestartet, um das Projekt den Leuten näher zu bringen?
Ja, in diesem Bereich ist einiges geplant. Einerseits ist nun die Webseite www.limmattalbahn.ch aufgeschaltet. Andererseits wird sich auch das nächste Stadtmagazin ganz dem Thema Limmattalbahn widmen. Ausserdem stehen wir von der Stadt sowie das Team der Limmattalbahn AG bei Fragen immer zur Verfügung. (bhi)