Uitikon

«Es ist für uns alle eine grosse Freude»: Das neu umgebaute Bistro im Spilhöfer begeistert die Gäste

Spannende Geschichten aus dem Leben wurden am Bistro-Dunschtig im Bistro Spilhöfler unter den wolkenähnlichen Leuchten erzählt.

Das Bistro im Spilhöfler in Uitikon wurde bei Kaffee und Kuchen eingeweiht.

Heller, grösser, schöner und in grünen sowie blauen Pastellfarben gehalten: So präsentiert sich das neue Bistro im Spilhöfler in Uitikon. Die weissen Lampen an der Decke erinnern an vorbeiziehende Wolken. Seit Ende September ist das Bistro wieder offen und erfreut seither die Gäste. Seniorinnen und Senioren bot sich gestern die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen das neue Bistro feierlich zu eröffnen. Gemütliches Beisammensein war das Motto am traditionellen Bistro-Dunschtig.

Einmal pro Monat wird dieser Anlass in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute durchgeführt. Ins Leben gerufen wurde er einst von der Alterskommission der Gemeinde Uitikon. Die Kosten für Kuchen, der dieses Mal passend zum herbstlichen Wetter ein Marronikuchen war, und Getränke werden an den Nachmittagen jeweils von der Gemeinde übernommen. «Wir organisieren den Anlass seit rund fünf Jahren. Jedes Mal steht dabei ein Thema im Vordergrund; beispielsweise die Patientenverfügung oder der Vorsorgeauftrag», erzählte Margrit Stäubli von der Pro Senectute.

Stammgäste sowie neue Gäste besuchen das Bistro

Positiv überrascht vom Anlass wurde Alice Christmann, die seit 15 Jahren in der Gemeinde wohnt und sich sehr über das Bistro freut. «Die Öffnungszeiten sind optimal und es ist in der Gegend schwierig, etwas zu finden, das am Nachmittag offen hat und wo man auch am Sonntag bereits um 15 Uhr einkehren kann», sagte sie. «Früher war das Lokal ein Schlauch und viel enger», sagte ihr Sitznachbar Jose Araujo zum neuen Ambiente, und auch er betont die guten Öffnungszeiten, die den neuen Ort zum optimalen Begegnungsort machen. «Die Lampen sind toll, obwohl es schöner gewesen wäre, wenn alle dieselbe Grösse hätten, aber das ist schliesslich Geschmacksache», ergänzte Corinne Araujo. «Aber es ist schön, dass es dieses Bistro gibt und man hier einkehren kann.» Bis auf den letzten Platz war das Bistro, das seit dem Umbau zusätzliche Sitzgelegenheiten bietet, gefüllt. In lockerer Atmosphäre tauschten sich die Seniorinnen und Senioren aus. Viele kannten einander auch bereits von früheren Veranstaltungen. «Ich war schon oft hier, wir haben einen Stammtisch», sagte Jean-Pierre Egloff. Seine sportlichen, neonorangen Schuhen stachen bei den hellen Pastelltönen besonders heraus und wurden am Tisch gleich zum Gesprächsthema .

Auch die Küche wurde ausgebaut, was das Personal erfreut. «Es ist für uns alle eine grosse Freude», sagte Rebecca Eichenberger. Sie arbeitet seit über sechs Jahren im Service: «Es ist so, dass seit dem Umbau auch viel mehr Leute kommen. Wir haben einen deutlichen Zuwachs, sodass wir auch immer wieder neue Gesichter sehen. Das ist schön.»

Schräg vis-à-vis dem Bistro steht im Vorgarten eine Tanne, deren besondere Geschichte an diesem Nachmittag ebenfalls Erwähnung fand. Marliese Bagot wohnt in Ringlikon und erzählte, wie ihre Mutter sich damals mit 93 Jahren in Uitikon neu einleben musste, nachdem sie aus Basel ins Limmattal gezogen war. «Sie fand neue Freunde hier und war schon sehr froh, dass sie hin und wieder in diesem Bistro das Mittagessen einnehmen konnte. Es ist schön, zu sehen, dass ihr ehemaliger Weihnachtsbaum mittlerweile so gross geworden ist.»

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