Aesch

Es geht ab nach Berlin - Nayla Joy Dubs steht im Halbfinal

Nayla Joy Dubs zeigt ihre männliche Seite und überzeugt weiterhin.

Nayla Joy Dubs zeigt ihre männliche Seite und überzeugt weiterhin.

Die Aescherin hat es unter die Top 4 bei Switzerland's Next Topmodel geschafft. In der nächsten Episode wird Nayla Joy Dubs die Weltstadt Berlin erobern.

Die Aescherin Nayla Joy Dubs hat es in den vergangenen Wochen bei der zweiten Staffel von Switzerland’s Next Topmodel weit gebracht: Gestern legte sie in der fünften ausgestrahlten Episode auf Pro Sieben Schweiz noch einen Schippen drauf: Sie steht im Halbfinal. Auffallend waren bis anhin ihre konstant guten Leistungen. Für ihre Modelqualitäten bekam die 21-Jährige bei Fotoshootings, auf dem Laufsteg oder bei Castings immer sehr viel Lob.
Nichtsdestotrotz gab es zwischendurch Kritik für ihre Launen. Diese müsse sie in den Griff kriegen, betonte die Jury mehrfach. Für Dubs steht hingegen die erbrachte Leistung im Vordergrund: «Ich bin einfach ein ehrlicher Mensch und authentisch, aber in Zukunft bin ich ruhig», sagte sie, nachdem es erneut einen Rüffel gab, weil sie sich negativ über ihre Kleidung an einem wichtigen Fototermin äusserte. Sie solle nächstes Mal gar nichts sagen, dann sei es perfekt, denn im Fotoshooting sei sie sehr stark, meinte Hauptjurorin Manuela Frey.

Die Models erhalten Videobotschaften

Die sechs übrig gebliebenen Models erhielten später eine Videobotschaft von ihren Liebsten. Die Aescherin wurde von ihrer Mutter gegrüsst und von der besten Freundin, die mit einem Plakat aufwartete. Eine Träne kullerte Dubs über die Wange, aber in erster Linie musste sie herzlich lachen: «Es war sehr schön und ich weiss jetzt wieder, warum ich das Ganze hier mitmache.» Da hatten es andere Models, wie etwa Jill aus Zofingen, die in ein Beziehungschaos verwickelt ist, etwas schwieriger. Die Villa schien sich für kurze Zeit in eine «Big Brother»-Unterkunft zu verwandeln, als zwei Männer hintereinander ihr eine rührende Botschaft zukommen liessen. Vor dem Schloss Sihlberg wartete schliesslich das Schweizer Model Tamy Glauser als Gastjurorin. Sie ist bekannt für ihre Wandelbarkeit, sodass sie als androgynes Model auftritt. Und genau das stand als neue Challenge an.

Diesmal gab es kein Foto sondern ein Ticket

Ich habe mich noch nie mit einem männlichen Walk auseinandergesetzt», sagte Dubs. Die Schultern und die Hüften seien anders zu bewegen, aber mit Glauser habe sie die beste Trainerin, die man sich wünschen könne. Die Models mussten den speziellen Walk auf dem Zürcher Sechseläutenplatz absolvieren. Die Entscheidung wurde ebenfalls vor dem Zürcher Opernhaus übermittelt: «Auch du musst dich verabschieden», sagte Frey zu Dubs mit ernster Miene und legte eine Kunstpause ein. Erst dann folgte die Erlösung: «Du musst dich verabschieden von Zürich!» Damit erhielt Dubs das Ticket nach Berlin. Denn in der finalen Woche geht es an eine Fashionshow nach Deutschland. «Es war nicht meine stärkste Woche, sodass ich nun Gas geben werde», sagte Dubs. Nächsten Freitag wird die finale Episode dieser zweiten Staffel um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Autor

Cynthia Mira

Cynthia Mira

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