Oberengstringen
Erweiterungsbau Allmend: Das Platzproblem bleibt Thema, so oder so

Die Schulpflege hat drei Bereiche definiert, in denen sie in der laufenden Legislatur Schwerpunkte setzen will; Sonderpädagogik, Organisationsentwicklung – und die Platzprobleme im Schulhaus Allmend.

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Platzprobleme im Schulhaus Allmend: Ein Erweiterungsbau soll Abhilfe schaffen. (Archivbild)

Platzprobleme im Schulhaus Allmend: Ein Erweiterungsbau soll Abhilfe schaffen. (Archivbild)

zim

Am Sonntag befinden die Oberengstringer Stimmbürger über einen Erweiterungsbau beim Oberstufenschulhaus Allmend. Damit sollen die dort herrschenden Platzprobleme behoben werden. Das Raumangebot wird die Schulpflege aber auch über den Abstimmungstermin hinaus beschäftigen.

Es ist eines von drei Schwerpunktthemen, das die Behörde im Rahmen ihrer Legislaturziele definiert hat. Die beiden anderen betreffen die Organisationsentwicklung und die Sonderpädagogik.

Wie die Schulpflege in einer Mitteilung schreibt, sei es das Ziel, dass die Schule auf allen Schulstufen über ein ausreichendes und geeignetes Raumangebot für zeitgemässen Unterricht und ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot verfüge. «Die Raumfrage ist ein Dauerthema.

Ändernde Schülerzahlen, neue Unterrichtsinhalte und -methoden sowie steigende Nachfrage nach schulergänzenden Betreuungsangeboten müssen dabei laufend berücksichtigt werden», heisst es weiter. In Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat würden die dafür erforderlichen Entscheidungsgrundlagen erarbeitet.

Im Bereich der Organisationsentwicklung will die Schulpflege « im Sinne einer weiteren Professionalisierung die Einführung des Geschäftsleitungsmodells mit einer pädagogischen und einer administrativen Leitung auf Beginn der Legislaturperiode 2018 bis 2022 prüfen», schreibt sie. Die seit Sommer 2014 eingeführten Strukturen, etwa Ausschüsse und die operative Leitung würden regelmässig überprüft und weiterentwickelt.

Bei der Sonderpädagogik hat sich die Schulpflege zum Ziel gesetzt, dass «die Sonderschulquote dem kantonalen Durchschnitt angeglichen werden soll». Zudem sollen die Regelschule im Umgang mit Heterogenität gestärkt und die Kosten im Bereich der Sonderschulung im Verhältnis zur Schülerzahl gesenkt werden.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretungen der Schulpflege, der Schulleitungen, der Lehrerschaft und der Therapie-Mitarbeitenden sei mit der Ausarbeitung eines konkreten Massnahmenplans beauftragt worden. (zim)