Spital Limmattal
Eric Baumann wird in Führung des Spitals Limmattal gewählt

Der Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich wird neuer Verwaltungsrat des Spitals Limmattal.

David Hunziker
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Dr. Eric Baumann

Dr. Eric Baumann

Ursula Markus

Am Mittwochabend hat die Delegiertenversammlung des Spitals Limmattal Erich Baumann, den Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUKZH), einstimmig in den Verwaltungsrat des Spitals gewählt. Noch in diesem September wird er das Gremium mit den Bisherigen, Markus Bärtschiger, Rolf Schaeren, Jürg Bruppacher, Daniel Löhr, Veronika Neubauer und Marcel Rauschenbach, komplettieren.

Baumann freut sich auf die Stelle. «Ich hoffe, dass ich möglichst viel von meiner langjährigen Erfahrung als Spitaldirektor einbringen kann», sagt er. Vor allem zwischen der operativen Ebene der Spitalleitung und der strategischen Ebene des Verwaltungsrats zu vermitteln sei ihm wichtig. Auch seine frühere Arbeit als Geschäftsstellenleiter einer Grossbank komme ihm entgegen: «Spitäler sind heute einem verschärften Wettbewerb ausgesetzt», so Baumann. «Unternehmerisches Handeln, vor allem im Bereich der Finanzen, ist daher sehr wichtig.»

Laut Markus Bärtschiger, Präsident des Verwaltungsrats des Spitals Limmattal, waren bei der Nominierung Baumanns zwei Dinge entscheidend: dass dieser kein Politiker ist und Fachwissen im Gesundheitsbereich mitbringt. «Fünf Politiker, zwei Nichtpolitiker – dieses Verhältnis hat sich bei uns als Zauberformel etabliert», sagt Bärtschiger. Abgesehen davon, dass Nichtpolitiker nicht an Gemeindeinteressen gebunden seinen, werde die Auswahl möglicher Kandidaten so auch übers Limmattal hinaus erweitert. Im Hinblick auf das zweite Kriterium sei diese Möglichkeit wertvoll.

Baumanns Erfahrung als Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik, die ähnliche viele Mitarbeiter hat wie das Spital Limmattal, sei wertvoll, betont Bärtschiger. Dass Baumann ausserdem ein Studium in Betriebswirtschaft und Erfahrung in der Privatwirtschaft vorweise, mache ihn zum idealen Kandidaten, so Bärtschiger. «Wenn wir keine Person aus dem Gesundheitswesen gefunden hätten, hätten wir uns in der weiteren Privatwirtschaft umgeschaut.»