Der Wirtschaftsraum Urdorf-Nord steht vor einer grossen Transformation. Zum einen wird die Limmattalbahn von Schlieren an der Kantonsschule Limmattal vorbei durch den Wirtschaftsraum führen, ehe sie beim Herweg die Grenze nach Dietikon passiert. Zum anderen hat die Gemeinde Urdorf eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung aufgegleist. Bislang war vorgesehen, das Geschäft an der übernächsten Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2018 zur Abstimmung zu bringen.

Nun wird klar, dass die Abstimmung um ein Jahr verschoben wird. Neu soll sie voraussichtlich im Dezember 2019 stattfinden. Allerdings nicht, weil etwas schiefgelaufen wäre, wie Patrick Müller, Leiter Stab der Gemeinde Urdorf erklärt: «In den Gesprächen mit den Grundeigentümern hat sich herausgestellt, dass ihr Leidensdruck noch nicht so gross ist, respektive dass ihre Gebäude noch nicht in einer derart weit fortgeschrittenen Lebensphase sind, dass sich eine schnelle Transformation aufdrängt.» Die Gemeinde wolle daher nichts unnötig forcieren, so Müller weiter.

Dank Autobahn und Limmattalbahn wird der Wirtschaftsraum Urdorf-Nord nach Angaben der Gemeinde zum am besten erreichbaren Arbeits- und Lebensgebiet im Limmattal. Der Wirtschaftsraum Urdorf-Nord soll ein Gebiet mit urbanem Flair und dichtem, lebendigem und bezahlbarem Raum für innovative, nachhaltige und lokale Lebens- und Arbeitsformen werden. Um dies zu verwirklichen, braucht es die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung. (DEG)