Birmensdorf
Ende Jahr soll feststehen, wer das neue Birmensdorfer Schulhaus baut

Es geht vorwärts mit den Plänen für das neue Primarschulhaus in Birmensdorf. Letzte Woche wurde der Wettbewerb ausgeschrieben, bereits haben sich 120 Architekturbüros die Unterlagen beschafft. Wenn alles klappt, ist der Neubau 2017 bezugsbereit.

Bettina Hamilton-Irvine
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Die Primarschulpflege wollte die Pavillonbauten des Schulhaus Reppisch ursprünglich abreissen lassen. Nun werden sie saniert - nachdem das neue Schulhaus im Haldenacher steht. NEM

Die Primarschulpflege wollte die Pavillonbauten des Schulhaus Reppisch ursprünglich abreissen lassen. Nun werden sie saniert - nachdem das neue Schulhaus im Haldenacher steht. NEM

Der Architekturwettbewerb für das neue Birmensdorfer Primarschulhaus im Gebiet Haldenacher wurde letzte Woche ausgeschrieben. Dies sagte der Präsident der Primarschule, Ernst Brand, an der Gemeindeversammlung am Dienstagabend.

Man habe sich, entgegen der ursprünglichen Absicht, für einen anonymen Wettbewerb entschieden, bei dem sich jedes Architekturbüro bewerben könne, so Brand. Dies habe den Vorteil, dass man mit deutlich mehr Varianten rechnen könne. Bereits jetzt hätten mehr als 120 Büros die Unterlagen im Internet heruntergeladen. «Jetzt warten wir nur noch auf die Anmeldungen», sagte Brand.

Abstimmung voraussichtlich 2015

Die Eingabefrist ist im Oktober, der Sieger soll Ende Jahr erkoren werden. Brand hofft, dass die Stimmbevölkerung im Frühling 2015 an der Urne über den Kredit entscheiden kann und der Neubau im Sommer 2017 bezugsbereit ist. Erst nach dem Umzug soll das Schulhaus Reppisch saniert werden.

«Leicht rote Zahlen»

Die Rechnung der Primarschulgemeinde wurde von den anwesenden 48 Stimmberechtigten einstimmig genehmigt. Sie schliesst bei einem Aufwand von 8,7 Millionen Franken und einem Ertrag von 8,5 Millionen Franken mit einem Minus von gut 190 000 Franken. Als Grund für die «leicht roten Zahlen» nannte Finanzvorstand Martin Missfelder den Sanierungsbeitrag an die BVK, ohne den man ein Plus erreicht hätte.

Auch die Jahresrechnung der Sekundarschulgemeinde Birmensdorf-Aesch wurde diskussionslos und ohne Gegenstimme angenommen. Sie schliesst bei einem Aufwand von 4,3 Millionen Franken und Einnahmen von 4,6 Millionen Franken mit einem Plus von 300 000 Franken. Das sind 300 000 Franken mehr als erwartet.

Positiv auf das Ergebnis ausgewirkt haben sich insbesondere höhere Steuererträge. Nicht eingeplant war jedoch auch für die Sekundarschule der Beitrag an die Sanierung der BVK. «Das konnten wir aber verkraften», sagte Finanzvorstand Peter Zimmermann.

Gutes Resultat für politische Gemeinde

Mit grosser Mehrheit bei zwei Gegenstimmen genehmigt wurde auch die Rechnung der politischen Gemeinde. Sie schliesst bei einem Plus von 1,0 Millionen Franken um rund 2 Millionen besser ab als budgetiert. Wesentlich beeinflusst wurde das Resultat unter anderem von höheren Gemeinde- und Grundstückgewinnsteuern, wie Finanzvorstand Werner Haab sagte.