Die Masseneinwanderungsinitiative kommt im Limmattal gut an. Nun sind die Resultate aus allen elf Gemeinden des Bezirks Dietikon und aus Bergdietikon bekannt. Elf der zwölf Gemeinden sagen Ja zur Initiative der SVP. Abgelehnt wird die Masseneinwanderungsinitiative einzig von der Gemeinde Uitikon, wo nur 46,7 Prozent ein Ja in die Urne gelegt haben.

Am deutlichsten ist die Zustimmung in Bergdietikon mit 60,0 Prozent, gefolgt von Geroldswil mit 59,9 Prozent, Weiningen mit 59,6 und Unterengstringen mit 58,7 Prozent. In Oetwil sagen 56,3 Prozent Ja, in Dietikon 54,9 Prozent, in Urdorf 54,9 Prozent, in Schlieren 53,2 Prozent und in Aesch, Birmensdorf und Oberengstringen 51,8 Prozent. Insgesamt sagt der Bezirk Dietikon mit 54,2 Prozent Ja.

Deutlich ist die Zustimmung im Limmattal auch bei der Fabi-Initiative: Auch hier sagen elf der zwölf Gemeinden Ja. Nein sagt einzig Geroldswil – wobei knapp: Der Anteil der Ja-Stimmen liegt dort bei 49,2 Prozent. Im ganzen Bezirk liegt die Zustimmung zu Fabi bei 57,7 Prozent.

Keine Chance beim Limmattaler Stimmvolk hat die Abtreibungsinitiative: Sie wird in allen Limmattaler Gemeinden klar abgelehnt. Am deutlichsten stellt sich Uitikon dagegen, wo nur gerade 28,7 Prozent Ja gesagt haben, am meisten Zustimmung fand die Initiative in Oetwil, doch auch dort liegt der Anteil der Ja-Stimmen nur bei 37,2 Prozent. Der Ja-Anteil im ganzen Bezirk Dietikon beträgt 33,4 Prozent.

Knapp angenommen wurde im Bezirk Dietikon zudem die kantonale Vorlage, bei der über die Änderung zum Planungs- und Baugesetz abgestimmt wurde: 51,1 sagen Ja dazu. Zustimmung findet die Vorlage in den vier Gemeinden Dietikon, Schlieren, Urdorf und Oberengstringen. Alle anderen Limmattaler Gemeinden sagen Nein dazu.