Aesch
Einwohner sollen bei Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen mithelfen

Durch Pflanzung von Hecken und Hochstammbäumen soll die heimische Landwirtschaft aufgewertet werden. Die Aescher Landwirte haben mittlerweile verbindliche Verträge abgeschlossen.

Flavio Fuoli
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Durch Pflanzung von Hecken und Hochstammbäumen soll die heimische Landwirtschaft aufgewertet werden. (Symbolbild/ROB)

Durch Pflanzung von Hecken und Hochstammbäumen soll die heimische Landwirtschaft aufgewertet werden. (Symbolbild/ROB)

Die Aescherinnen und Aescher werden bald an den eigenen Händen und Körpern erfahren, was ein Vernetzungsprojekt ist. Am Gemeindeanlass vom Samstag, 13. April, werden sie nicht nur vom Gemeinderat und den Landwirten umfassend informiert, sie können beim Arbeitseinsatz die Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft auch eigenhändig unterstützen.
Der Gemeinderat beschloss das Vernetzungsprojekt vor einem Jahr. An einer Orientierungsversammlung im April 2012 hatte die grosse Mehrheit der Aescher Landwirte Interesse an der Einführung solcher Massnahmen gezeigt. Das Projekt wurde vom Büro Aqua Terra aus Dübendorf bearbeitet.
Mehrere Massnahmen
Das besagte Büro unter Leiter Daniel Winter hat das Projekt inzwischen in Zusammenarbeit mit den Landwirten fertig erarbeitet, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt. Aus den Bewirtschaftergesprächen hätten sich mehrere Massnahmen zur Verbesserung der ökologischen Vernetzung durch die Pflanzung von Hecken und Hochstammbäumen ergeben, heisst es vom Gemeinderat weiter. Er übernimmt für diese einmaligen Initialmassnahmen die Kosten für die Pflanzung und Qualitätsprüfung im Umfang von 6000 Franken.
Das Vernetzungsprojekt stützt sich auf die Bundesverordnung über die regionale Förderung der Qualität und Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft. Die Landwirte können auf freiwilliger Basis Verträge von 6-jähriger Dauer über ihre Ökoflächen abschliessen. Für ihre Arbeiten nach vorgegebenen Kriterien erhalten sie Vernetzungs- und Qualitätsbeiträge der öffentlichen Hand. Wie der Gemeinderat schreibt, wird sich sein Anteil von 20 Prozent an diesen Beiträgen auf rund 7000 Franken pro Jahr belaufen. Die Aescher Landwirte haben mittlerweile verbindliche Verträge abgeschlossen.