Dietikon
Einsatz des Zivilschutzes wegen Norovirus wird positiv bewertet

Der Notfalleinsatz des Zivilschutzes im Alters- und Gesundheitszentrum (AGZ) in Dietikon kurz vor Weihnachten war ein Erfolg. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Sandro zimmerli
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Bereits nach dem Umbau im Sommer 2012 half der Zivilschutz mit das Alters- und Gesundheitszentrum wieder einzurichten.

Bereits nach dem Umbau im Sommer 2012 half der Zivilschutz mit das Alters- und Gesundheitszentrum wieder einzurichten.

Limmattaler Zeitung

Zum Notfalleinsatz kam es zwischen dem 18. und 24. Dezember, nachdem im AGZ das hoch ansteckende Norovirus ausgebrochen war.

Neben vielen Bewohnerinnen und Bewohnern waren auch grosse Teile des Personals vom Virus betroffen. Es löste bei den angesteckten Personen Brechdurchfall, Übelkeit, Bauch- und Kopfschmerzen sowie Fieber aus. Das Virus tritt vor allem in den Wintermonaten immer wieder dort auf, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, wie in Spitälern, Heimen oder Kasernen. In der Folge rief die Zentrumsleitung die Zivilschutzorganisation Region Dietikon um Hilfe an (die az Limmattaler Zeitung berichtete).

Positive Reaktionen auf Einsatz

Insgesamt seien acht Angehörige des Zivilschutzes in den sieben Tagen das Personal bei der Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner zur Seite gestanden, heisst es in der Mitteilung weiter. «Wir wurden durch die Zivilschützer enorm entlastet und unterstützt», sagt Karin Ament, stellvertretende Zentrumsleiterin.

Auch die Reaktionen der Zivilschützer auf den ungewöhnlichen Einsatz seien positiv gewesen. «Der Zivilschutz der Region Dietikon konnte beweisen, dass die Zusammenarbeit, die er in den Wiederholungskursen mit den Alters- und Pflegeheimen in Dietikon und Weiningen regelmässig übt, auch in Notlagen funktioniert», meint der Leiter Zivilschutz, Daniel Wenger.