Dietikon
Eine Zeitkapsel versinkt im Boden des Limmat Towers

Der Grundstein für den Limmat Tower im Limmatfeld ist gelegt. Für rund die Hälfte der Wohnungen werden noch Käufer gesucht. 2015 soll der Tower für seine Bewohner bezugsbereit sein.

Maika Schelb
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Grundsteinlegung Limmattower
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Grundsteinlegung Limmat Tower
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Grundsteinlegung Limmattower

Limmattaler Zeitung

Wohnungen: Rund die Hälfte noch frei

Von den insgesamt 98 Eigentumswohnungen in den oberen 25 Stockwerken des Towers sind bislang 30 verkauft und weitere 19 reserviert, wie der Website des Limmat Towers zu entnehmen ist. Angeboten werden 2½-, 3½-, 4½- und 5½-Zimmer-Wohnungen mit einer Fläche zwischen 57 und 143 Quadratmetern. Im obersten Stockwerk haben die Wohnungen bisher trotz bester Aussicht noch keine Käufer gefunden. Im Jahr 2015 soll der Limmat Tower für seine neuen Bewohner bezugsbereit sein.

Fünf Monate nach dem Spatenstich erreicht die Halter AG mit den Arbeiten am Limmat Tower einen weiteren Meilenstein: Gestern wurde der Grundstein für den 80-Meter-Turm gelegt. Um dies zu feiern, begrüsste Projektleiter Thomas Häusler unter anderem den Dietiker Stadtpräsidenten Otto Müller, die Architekten Huggenbergerfries sowie Senevita AG, Betreiberin der neben dem Tower entstehenden Seniorenresidenz.

«Sogar das Wetter spielt mit», sagte Häusler erfreut. Als alle irritiert in den grauen Himmel blickten, fügte er an: «Hochnebel bedeutet, dass es oben schöner ist – das passt zum höchsten Turm im Limmattal.»

Während der Reden verschwanden symbolische Gegenstände in einer Zeitkapsel. Der Stadtpräsident verabschiedete beispielsweise von seinem alten Handy und legte dieses mit der Botschaft «NSA hört mit» in die silberne Kiste. Gelötet wurde sie dann vergraben – in der Hoffnung, die Nachwelt möge sich einst daran erfreuen.