Birmensdorf

Eine Rede und ein musikalischer Mix — Birmensdorf lud zum Neujahrsapéro

Auch in Birmensdorf ist das neue Jahr nun offiziell begrüsst worden. Auf eine kurze Rede folgte ein wilder musikalischer Mix.

«Schön, sind Sie da. Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Gemeinderates und dem Team der Gemeindeverwaltung von Herzen es ‹Guets Neus›, gute Gesundheit und viel Gfreuts», sagte Gemeindepräsident Bruno Knecht (parteilos) zu Beginn seiner kurzen Neujahrsansprache am späten Sonntagvormittag. «Ich fragte mich, was ich jeweils von einer Rede erwartet beziehungsweise nicht erwartet habe, als ich früher, noch ohne politisches Amt, den Neujahrsapéro genoss.»

Knechts Antwort: Keine politisch gefärbte Rede, die gehöre zum 1. August. Keinen Rückblick, den könne man vor und nach Jahreswechsel in allen Zeitungen lesen und im Fernsehen erleben. Zudem keine Rede zur Weltlage oder zur Schweiz, das überlasse er lieber den anderen. Keinen Mahnfinger und auch keinen Ausblick auf das Kommende. «Ich wünsche Ihnen eine gute musikalische Unterhaltung, einen feinen Prosecco, den Genuss des Apéros riche sowie beim Königskuchen möglichst viele Könige und natürlich einen heiteren Schwatz», schloss er seine Rede.

Mit einem fast einstündigen Musikprogramm bereicherte anschliessend das Dani Häusler Komplott den Neujahrsapéro. Die fünf Vollblutmusiker spielten einen wilden Stilmix aus Schweizer Volksmusik mit Elementen aus Rock, Pop, Jazz und Funk. Bei den Besuchern kam die Mischung gut an.

Das Dani Häusler Komplott spielt einen wilden Stilmix aus Schweizer Volksmusik vermischt mit Elementen aus Rock, Pop, Jazz und Funk.

Das Dani Häusler Komplott spielt einen wilden Stilmix aus Schweizer Volksmusik vermischt mit Elementen aus Rock, Pop, Jazz und Funk.

«Diese Kombination aus der folkloristischen Handorgel, der Klarinette und der Rhythmusgruppe sowie die abwechslungsreiche Programmgestaltung gefallen mir super», sagte der Birmensdorfer Ueli Mooser beim Apéro, der von Adélia und Koni Seglias vom Restaurant Brüelmatt vorbereitet wurde. Beeindruckt hätten ihn die Heavy-Nummern und auch die eher lyrischen Töne zwischendurch. «Mich faszinierte vor allem der Schlagzeuger, wie er dezent und einfühlsam spielte», hielt der Schweizer Volksmusiker und Komponist fest. Und Carmen Baumgartner aus Birmensdorf sagte: «Mir haben die kurzen und einfachen Worte von Gemeindepräsident Bruno Knecht gut gefallen. Aber ebenso war ich vom Klarinettisten Dani Häusler und seinem Komplott fasziniert.»

Das Dani Häusler Komplott spielt

Das Dani Häusler Komplott spielt

Meistgesehen

Artboard 1