Wiesentälilauf
Ein voller Erfolg - nur fehlten am Schluss die Medaillen

Der 25. Wiesentälilauf in Oetwil war am Sonntag ein voller Erfolg. Auch wenn nicht ganz alles nach Wunsch verlief.

Cynthia Mira
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Der 25. Wiesentälilauf in Oetwil
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Kurz vor dem Start ist die Anspannung gross
Nach dem Lauf wird gratuliert
Der Kampfgeist wurde geweckt
Bereits die Jüngsten rannten die 1.1 Kilometer
Mit Vorsprung ins Ziel gerannt
Es wurde mitgefiebert und angespornt
Rangverkündigung ohne Medaillen aber mit glücklichen Gewinnern
Seraina Monn rannte wieder bei den Vordersten mit
Rund 1.1 Kilometer legten die Teilnehmer zurück
Auf die Plätze, fertig, los.
Für den Lauf bereit sind auch die älteren Teilnehmer
Erwin Hugi hat auf die Medaillen vergebens gewartet
Unter lauten Zurufen wurden auch die Jüngsten angespornt
Für den Lauf bereit sind auch die älteren Teilnehmer
Spezieller Lauf, die Eltern laufen mit den Kids
Seraina Monn (links) und Corinne Rütschi (rechts) kurz vor dem Wettkampf

Der 25. Wiesentälilauf in Oetwil

Cynthia Mira

Das Wetter war perfekt und der Himmel strahlend blau, als Kinder aller Altersklassen am Sonntag am Wiesentälilauf in Oetwil um die Wette rannten. Der Lauf zum 25-jährigen Jubiläum war ein voller Erfolg: 255 Kinder und Erwachsene hatten sich angemeldet und den steilen Weg bis zum Startplatz beim Bauernhof von Ruedi Lienberger unter die Füsse genommen.

Ganz problemlos verlief die diesjährige Planung aber nicht: «Wir warten seit Tagen auf die bestellten Medaillen und sie sind bis heute nicht eingetroffen», sagte OK-Präsident Erwin Hugi. Bei der Rangverkündigung blieb den Organisatoren somit nichts anderes übrig, als die Kinder, die an diesem Tag auf das Podest kletterten und auf die Auszeichnung hofften, auf einen anderen Tag zu vertrösten.

«Sportliche Betätigung ist für die Kinder als Ausgleich das Beste.»

Nicole Zollinger Mutter eines Läufers

Dem Kampfgeist tat dies aber keinen Abbruch und so sorgte die Anstrengung der zurückgelegten rund 1,1 Kilometer bei so manch jüngerem Kind noch für Tränen, als das Ziel erreicht wurde. Ganz ohne Zwischenstopp rannte die Strecke der erst siebenjährige Silvan und entschied das Rennen für sich. «Sportliche Betätigung ist für die Kinder als Ausgleich das Beste. So können sie ihre Energie herauslassen, was neben der Schule sehr wichtig ist», sagte seine Mutter Nicole Zollinger.

Seraina Monn, letztjährige Gewinnerin aus Urdorf, startete erneut: «Ich will wieder auf das Podest», sagte die 12-Jährige kurz vor dem Start. Bis zu vier Mal in der Woche trainiert sie. Ebenfalls gut vorbereitet hat sich die 15-jährige Corinne Rütschi, die das erste Mal teilnahm: «Man will besser werden, das spornt einem auch an, bei weniger schönem Wetter zu trainieren», sagte sie.

Unter lauten Zurufen von zahlreichen Zuschauern erreichten die begeisterten Läufer und Läuferinnen schliesslich das Ziel, bevor die Verpflegung mit Pommes frites, Hotdogs und Kuchen für neue Energie sorgte.