Der Projektentwurf wird 975 Meter lang werden. Der Rad- und Gehweg wird von der Strasse in der Regel durch einen 1,5 Meter breiten Grünstreifen abgetrennt. Er führt neben der Dorf-/Arnistrasse führt bis nach Arni, also über die Kantonsgrenze hinaus und ist Bestandteil der kantonalen Richtpläne Zürich und Aargau. Die Kosten für den Neubau des Radwegs gehen denn auch zulasten der Kantone.

Gemäss Tiefbauamt des Kantons Zürich soll der Neubau des Radwegs zur Schliessung des Radroutennetzes führen. Für zu Fuss gehende und Rad fahrende bestehen entlang der Staatsstrasse keine separaten Wege, wie das Tiefbauamt weiter mitteilt. Gemäss der Radwegstrategie des Kantons Zürich sei, in Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau, zwischen der Kantonsgrenze und Aesch eine sichere Radwegverbindung zu erstellen.

Aargau baut weiter

Wie Aeschs Gemeindeschreiberin Claudia Trutmann gegenüber der az Limmattaler Zeitung erklärte, werde der Kanton Aargau einen Anschluss an den Radweg bauen, diesen also verlängern. Gespräche diesbezüglich hätten zwischen den Kantonen bereits stattgefunden. Auf Aescher Seite beginnt der Radweg beim neuen, noch zu bauenden Kreisel bei der Dorfausfahrt, über den das Neubaugebiet Heligenmatt-Feltsch erschlossen wird. «Wir finden es sinnvoll, die Ausfahrt für das Velo aus dem Kreisel beim Bau des Kreisels zu berücksichtigen», erklärt Claudia Trutmann.

Die Bauausführung für den Radweg ist laut Tiefbauamt unter Vorbehalt der Projektgenehmigungen im Jahr 2015, allenfalls bereits im Jahr 2014 vorgesehen.

Mitwirkung der Bevölkerung

«Das Projekt ist von grosser Bedeutung, weshalb eine öffentliche Planauflage nach Paragraf 13 des Strassengesetzes, Mitwirkung der Bevölkerung, Einwendungsverfahren, angebracht ist», schreibt das Tiefbauamt weiter.

Die Frist zum Einreichen von Einwendungen läuft in diesen Tagen ab. Die Einwendungen und Anregungen werden laut der Gemeindeschreiberin gesammelt. Der Aescher Gemeinderat gab seine Stellungnahme dazu bereits ab. Nun wird der Kanton versuchen, einen Konsens zu finden.

Später erfolgt die Projektausschreibung. Dann erhalten die betroffenen Landeigentümer, welche ihren Boden hergeben müssen, das Recht auf Rekurs gegen das Projekt.