Urdorf
Ein junger «Pavarotti» begeistert das Publikum

Omer Kobiljak (Tenor) sang am Neujahrskonzert des Collegium Musicum in der Neuen Reformierten Kirche in Urdorf.

Christian Murer
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Der 24-jährige Omer Kobiljak mit seiner lyrischen Tenorstimme.
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Im Vordergrund: Andrea Kessler und Stimmführerin Pascale Brem spielen Bratsche.
Die Familie Obrecht-Arther geniesst den Apéro.
Joanna Thalmann lässt an der Harfe entzückende Töne erklingen.
Heiner Meier, Helen und Walter Trottmann ebenfalls beim Apéro.
Die Percussionisten Christoph Friedrich und Esther Heller.
Hedy Lötscher und Helga Fingerhut sind sichtlich amüsiert.
Der Fagottist Kenichi Furuya.
Die beiden Teenies hatten «mega Spass» am Neujahrskonzert.
Die Trompeter Rico Felber und Roli Dold in ihrem Element.
Die Ur-Fasnächtler Inge und Röbi Rüegg «apérölen».
Jennifer Aynilian Druey spielt das Waldhorn.
Hier im Bild: Alt-Gemeindepräsident Kurt Gutknecht und Patrick Müller, Leiter Stab der Gemeinde Urdorf
Die Konzertmeisterin Jeannine Brechbühler und Silvan Meier im Einsatz.
Neujahrskonzert Urdorf 2019

Der 24-jährige Omer Kobiljak mit seiner lyrischen Tenorstimme.

Christian Murer

Wer die Augen schloss, fühlte sich am Neujahrskonzert in der Reformierten Kirche Urdorf ins Opernhaus versetzt. Mittelpunkt des Programms des Collegium Musicum Urdorf (CMU) bildeten drei Arien, die der junge, stimmgewaltige Tenor Omer Kobiljak zu einem eindrücklichen Klangerlebnis werden liess.

Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner (EVP) überbrachte die Neujahrsgrüsse. «Je älter ich werde, desto mehr habe ich den Eindruck, der Alltag ist ein einziges grosses Hamsterrad», sagte sie zu Beginn ihrer Rede, «und das Hamsterrad scheint sich mit zunehmender Zeit immer schneller zu drehen.» Dann kam sie auf das Glück zu sprechen: «Nicht Orte oder Äusserlichkeiten bringen uns das ersehnte Glück, sondern Menschen, die wir lieben.» Das Herz werde berührt und beglückt, wenn Menschen zueinander in Beziehung treten.

«Musik, die ich locker hören kann»

Corinne Foucault aus Albisrieden war vom Neujahrskonzert beeindruckt: «Für mich war es sehr stimmig und friedlich. Der Tenor sang laut und hatte eine schöne Stimme.» Auch dem 21-jährigen Gabriel Obrecht hat das Konzert sehr gut gefallen: «Für mich war es Musik, die ich entspannt hören kann.» Beim Solisten komme ihm sofort ‹Pavarotti› in den Sinn.

Zum Abschluss des Konzerts sagte Dirigent Pascal Druey: «Noch klingt die Musik in meinen — und hoffentlich auch in den Ohren des Publikums — nach.» Dann sprach er seinen Dank den Musikern und Solisten für ihr Engagement im 30. Jahr des CMU aus.