Turnfest 2015

Ein Jahr vor dem grossen Tag: Turnfest-OK weiht Kommandobrücke ein

Die Kommandobrücke auf dem Weininger Feld wurde feierlich eingeweiht.

Die Kommandobrücke auf dem Weininger Feld wurde feierlich eingeweiht.

Die Vorbereitungen des Glatt-, Limmattal und Stadt Zürich Turnfest 2015 in Weiningen laufen auf Hochtouren. Auf dem Weininger Feld kündigt die frisch eingeweihte Kommandobrücke das Turnfest im nächsten Sommer an.

Ein Jahr vor der Eröffnung des grossen Regionalturnfests in Weiningen hat das Organisationskomitee des Turnvereins Weiningen einen weiteren grossen Meilenstein hinter sich gebracht. Die Grösse ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen, schliesslich wurde gestern die Kommandobrücke feierlich eingeweiht. Als Symbol des Fests thront der Stahlkoloss bereits von Weitem gut sichtbar als Zentrum des zukünftigen Festgeländes auf dem Weininger Feld. OK-Präsident Thomas Mattle erzählt, wie die Vorbereitungen laufen und was es bis zum nächsten Sommer noch alles erledigt werden muss.

Welche Bedeutung hat die Kommandobrücke als erstes sichtbares Wahrzeichen des Festes?

Thomas Mattle: Für uns als Organisationsteam, aber auch für den Turnverein insgesamt, ist es schön, dass man jetzt bei jedem Vorbeilaufen oder -fahren die Brücke so deutlich sieht und an das Fest erinnert wird. Bei uns im Verein ist die Vorfreude bereits spürbar und wird von der Kommandobrücke sicherlich noch verstärkt.

Wie kam es, dass heute eine Kommandobrücke eingeweiht wurde, statt – wie üblicherweise an vergangenen Turnfesten – eines Kommandoturms?

Bei uns arbeiten Leute aus dem Stahlbau mit, welche die Idee hatten, aus einer eingelagerten Fussgängerbrücke ein grosses Tor zu bauen. Dank guter Verbindungen konnten wir diese Idee effizient realisieren.

Hat die Kommandozentrale für Sie darüber hinaus auch eine symbolische Bedeutung?

Eine Brücke erfüllt immer eine verbindende Funktion. Wir wollen die Bevölkerung näher an den Turnsport heranführen. Andererseits wird die Brücke auch als Eingangstor funktionieren, um die Besucher auf dem Fest willkommen zu heissen.

Welche Hürden haben Sie und Ihr Team im Laufe des letzten Jahres genommen?

Wir haben mittlerweile unsere Hauptsponsoren gefunden und damit eine wichtige finanzielle Grundlage gelegt. Auch die Planung des fertigen Festgeländes haben wir fixiert. Ausserdem wurde ein neuer Rasen angesät, der jetzt gut Zeit hat, um bis zum nächsten Sommer zur optimalen Grundlage für die Turnwettbewerbe heranzuwachsen.

Wo steht Ihr Team derzeit auf der Suche nach Sponsoren?

Wir sind auf einem guten Weg. Wir müssen uns noch weiter engagieren und noch mehr regionale Firmen für das Fest begeistern. Aber wir haben einen guten Start hingelegt und ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen werden und das Fest schwarze Zahlen schreiben wird.

In genau 363 Tagen wird das Turnfest eröffnet. Welche wichtigen Baustellen müssen bis dahin noch bewältigt werden für einen erfolgreichen Start?

Unser organisatorisches Grundgerüst steht, deshalb laufen jetzt vor allem viele Detailarbeiten. Konzepte werden verfeinert, alle Künstler für das Rahmenprogramm gebucht und wir suchen das Gespräch mit den Behörden. Auch der Anmeldeprozess für die Turnerinnen und Turner wird im Laufe des Sommers beginnen. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Helfer. Wir brauchen etwa 1000 freiwilliger Unterstützer für das Fest, die insgesamt um die 20 000 Arbeitsstunden leisten müssen. Wir haben bereits alle Turnvereine im Limmattal angeschrieben und viele positive Rückmeldungen erhalten. Der Weininger Turnverein hilft immer gerne bei anderen Turnfesten aus, das kommt uns jetzt sicherlich zugute.

Das Fest kommt mit grossen Schritten näher. Überwiegt bei ihnen die Vorfreude, dass es in einem Jahr endlich losgeht, oder werden sie eher nervös, weil die Zeit immer knapper wird?

Beides. Aus meiner Sicht braucht es auch beides. Die Vorfreude überwiegt sicherlich, denn ich kann mich auf ein super Kernteam verlassen. Natürlich macht man sich viele Gedanken und es gibt Faktoren wie das Wetter, die wir gar nicht beeinflussen können. Aber wir werden den Turnern mit guten Anlagen beste Voraussetzungen für die Wettbewerbe bieten. Ich bin überzeugt, dass wir für alle Teilnehmer, aber auch für die Bevölkerung, ein tolles Fest auf die Beine stellen werden.

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