Dietikon
Ein Hobbychor wächst beim 20-jährigen Jubiläum über sich hinaus

«Jubilate» lautete das Motto dieses Jubiläumskonzert des jungen Dietiker D-Dur-Chors. Seit nun mehr als 20 Jahren existiert er schon. Anfangs waren sie eine relativ lose Gruppe mit Freude am Singen, mit den Jahren entwickelte sich ein richtiger Chor.

Christian Murer
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D-Dur-chor Jubiläumskonzert in der Stadtkirche St. Agatha
17 Bilder
Saxofonspieler Christoph Barandun
Saengerin Sonja Sendor
Saengerin Gisela Luethi vom D-Dur-Chor Dietikon
Saengerin Barbara Gretler vom D-Dur-Chor Dietikon
Saenger Pius Portmann
Roman Schurter singt mit dem iPad
Pianist Bernhard Hoerler und der Dietiker D-Dur-Chor
Engagiertes Singen des Dietiker D-Dur-Chors
Die Saengerinnen Trixia Boesch, Sonja Sendor und Daniela Federer (von rechts nach links)
Die Saengerinnen Grit Barandun und Marlen Meier vom D-Dur-Chor Dietikon
Die Sangerinnen Daniela Federer und Sonja Sendor vom D-Dur-Chors Dietikon
Die Saengerinnen Alma Portmann und Judit Schilling
Die Saenger Roman Schurter und Christoph Barandun vom D-Dur-Chor Dietikon
Beherztes Singen von Marlen Meier
Breite Auswahl von Liedern mit dem D-Dur-Chor Dietikon
Bernhard Hoerler begleitet den D-Dur-Chor am Digitalpiano

D-Dur-chor Jubiläumskonzert in der Stadtkirche St. Agatha

Limmattaler Zeitung

Gekleidet in Weiss und Blue Jeans betrat der D-Dur-Chor den Altarraum der Dietiker Kirche St. Agatha. Mit «The Beatles in Revue» schwelgten die zwanzig Sängerinnen und Sänger und der Pianist Bernhard Hörler zu Beginn des vielfältigen Liederabends in den unvergesslichen Melodien der englischen Rockband aus den 1960er Jahren. Die bekannten Beatlessongs «Let it be» und «Yesterday» waren da zu hören, aber auch «All You Need Is Love», «Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band» sowie «Hey Jude» und viele andere Ohrwürmer mehr.

Reines Singvergnügen

«Jubilate» lautete das Motto dieses Jubiläumskonzert des jungen Dietiker D-Dur-Chors. Seit nun mehr als zwanzig Jahren existiert er schon. Denn: Was einmal als reines Vergnügen am Singen und in relativ loser Gruppierung seine Anfänge nahm, hat sich über die Jahre hinweg zu einem kleinen, aber in seiner Qualität stets steigenden Hobby-Chor entwickelt, der an dieser Jubiläumsausgabe buchstäblich über sich hinauswuchs.

Seit drei Jahren leitet Réka Jaksics, ausgebildete Cellistin und Chorleiterin, die Gesangsgruppe. Dazu sagt Sonja Sendor, die schon zwölf Jahre jeden zweiten Mittwochabend bei den Proben mitsingt und jetzt aus familiären Gründen pausieren will: «Die herzliche und einfühlende Art von Réka, ihr Enthusiasmus und nicht zuletzt ihre grosse Musikalität, stecken an und motivieren uns alle.»

In der Tat: Was der Chor am frühen Sonntagabend bot, verdient Anerkennung und Wertschätzung. So reichte das Repertoire vom Lied «Jubilate», vom feinsinnigen «Ave Maria», vom Mann im Mond und den feurigen Herzen, von der Friedenshymne zum «Christmas Lullaby», den sich neigenden Stunden bis zum gemeinsam gesungenen Lied «Singin all together».

Stets professioneller geworden

Beim grosszügigen Apéro im schattigen Garten der Kirche resümierte die Dirigentin Réka Jaksics: «Wir alle haben das Konzert sehr genossen und ich persönlich bin darüber rundum glücklich. Ich glaube, dass wir mit dem Resultat dieses Auftritts sehr zufrieden sein können.» Sie selber habe das Gefühl, dass sowohl die sensiblen und stilleren, als auch die powervollen Songs beim Publikum gut angekommen seien.

«Das Lied ‹Fire in your Heart› und ebenso das überaus heikle ‹Ave Maria› sind meine Lieblingsstücke gewesen», so die gebürtige Ungarin. Und Marlen Meier aus Dietikon sagte zu ihrem Gesangs-Engagement: «Ich singe von allem Anfang an im D-Dur-Chor. In diesen zwanzig Jahren sind wir stets professioneller geworden.»

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