Weiningenm

Ein Grossereignis bewirbt das andere in Weiningen

Hans-Heinrich Haug, Köbi Haug und Wagenbauer Kaspar Frei stossen auf das Rebblütenfest an.

Hans-Heinrich Haug, Köbi Haug und Wagenbauer Kaspar Frei stossen auf das Rebblütenfest an.

Die Turnshow am Rebblütenfest ist der Vorbote des regionalen Turnfestes 2015. Weiningen ist eine der Turnhochburgen der Region. Dennoch ist die Turnshow etwas Besonderes.

Eine Turnshow steht am diesjährigen Rebblütenfest im Zentrum der Festivitäten. An und für sich ist das nichts Aussergewöhnliches. Weiningen ist eine der Turnhochburgen der Region. Dennoch ist die Turnshow etwas Besonderes. Einerseits, weil mit «Wintiakro» Sportakrobaten im Weindorf gastieren, die bereits im Fernsehen bei den grössten Schweizer Talenten ihr Können zeigen durften. Mit der Tanz-Fabrik Urdorf und dem Turnverein Weiningen gibt es zudem auch einheimische Sportler zu bewundern. Andererseits wird die Bevölkerung mit der Turnshow auf ein Grossereignis eingestimmt.

In drei Jahren wird Weiningen zum Zürcher Turnmekka. Dann geht in der Gemeinde das Turnfest des Regionalverbandes Glatt-, Limmattal und Stadt Zürich über die Bühne. «Das Rebblütenfest ist der ideale Anlass, um die Bevölkerung auf das Turnfest aufmerksam zu machen», sagt Köbi Haug, der im OK des Rebblütenfestes für die Werbung zuständig ist und als Präsident des Turnvereins amtet. Denn obschon es noch drei Jahre dauere, bis das Turnfest durchgeführt werde, seien die Vorbereitungen längst angelaufen. Wie am jährlich stattfindenden Rebblütenfest werde man auch 2015 auf zahlreiche freiwillige Helfer angewiesen sein.

Jedes Jahr neue Attraktion

Trotz alledem will das OK des Rebblütenfestes die Turnshow nicht nur als Werbeaktion für das anstehende Turnfest verstanden wissen. «Wenn sich die Gelegenheit bietet, eine Formation wie die ‹Wintiakro› zu engagieren, muss man zuschlagen», sagt OK-Präsident Hans-Heinrich Haug. Er freue sich besonders auf den nächtlichen Auftritt der Turner. «Mit der Lichtshow verspricht das ein Spektakel zu werden», sagt Haug. Überdies erfülle man mit der Turnshow die eigenen Ansprüche. «Wir wollen den Besuchern jedes Jahr etwas Neues bieten», hält der OK-Präsident fest. Das habe den Effekt, dass immer wieder neue Besucherkreise angesprochen würden. Erinnert sei dabei an das allseits beliebte Säulirennen oder das letztjährige Schwingerfest. Für nächstes Jahr sei ein regionaler Sängertag geplant. «Nur so bleiben wir interessant und können ein breites Publikum ansprechen», ist Haug überzeugt.

Ganz im Sinne dieses Gedankens ist die Angebotsentwicklung für die jungen Besucher des Rebblütenfestes. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Traktorbar beim Oberstufenschulhaus ein. Im Jahr 1999 wurden die «Pfadi Altberg» und der Turnverein Oetwil-Geroldswil angefragt, um eine Bar mit Disco auf die Beine zu stellen. Daraus ist 2003 der Verein «Liberté, Egalité, Traktör» hervorgegangen, der ab 2007 damit begann, nebst Disco und Bar auch Konzerte zu veranstalten.

Fest wird zum Musikfestival

«Smith&Smart» aus Berlin war der erste Act, der das Publikum von der Traktorbühne beschallte. 2009 wurde dann anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums der Bar ein gratis Open-Air veranstaltet. Mit «Radio 200 000» konnte ein Zürcher Topact verpflichtet werden. Seither wurde das Konzertangebot weiter ausgebaut. Dieses Jahr treten mit den «Tequila Boys» aus Bern und Big Zis zwei schweizweit bekannte Acts auf. Zudem konnten mit den «Acapulco Stage Divers» Lokalhelden verpflichtet werden, die zurzeit ihren Ruf als gute Live-Band über Zürich hinaus festigen.

Beim OK des Rebblütenfestes ist man froh über die engagierten Leute. «Die Traktorbar ist quasi zu unserer Jugendabteilung geworden. Immer mehr junge Leute besuchen das Fest. Trotzdem hat es in den letzten Jahren nie irgendwelche Schwierigkeiten gegeben», sagt Hans-Heinrich Haug.

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