Urdorf

Ein grandioses Schaulaufen der Narren in Urdorf

Der Fasnachtsumzug in Urdorf liess bezüglich Ausgelassenheit keine Wünsche offen. In närrischer Ausgelassenheit präsentierten sich die traditionelle Gruppen in ihren Uniformen oder die moderneren mit ihren zum Teil abenteuerlich konstruierten Wagen.

Es war der Umzug der Rekorde – und er war ein schräger Höhepunkt der diesjährigen Urdorfer Fasnacht. 71 Nummern umfasste er, 1750 Närrinnen und Narren nahmen daran teil. Was sich am Samstag auf der traditionellen Route abspielte, liess für den Fasnachtsfan keine Wünsche offen.

Fasnacht Urdorf

Fasnacht Urdorf

In närrischer Ausgelassenheit präsentierten sich die verschiedenen Gruppen, ob es nun die traditionelleren in ihren Uniformen oder die moderneren mit ihren zum Teil abenteuerlich konstruierten Wagen waren. Mit von der Partie war aber zum Beispiel auch der gemeinnützige Frauenverein Urdorf, der Geld für seine Altersreise sammelte, oder die Bewohner des Behindertenheims der Stiftung Solvita aus Urdorf. Auffallend etwa präsentierten sich die Gugge Reppischfäger Dietikon, die mit ihrem Swiss-Look für einen gelungenen optischen Höhepunkt sorgte. Die organisierende Clique Schäflibach bot den wohl in die Tausende gehenden Zuschauern eine grandiose Aufführung, die keine Wünsche offenliess.

So präsentierten sich Schlümpfe, Piraten, Chinesen, Wesen aus dem Dschungel, Untote, Geiger mit saitenlosen Violinen, Hexen, allerlei Lumpenvolk, Mitglieder der Occupy-Bewegung mit Riesenjoints und zahlreiche Guggen, die die Leute am Strassenrand zum Tanzen brachten.

Auffallend auch, wie viele der Zuschauer sich ihrerseits verkleidet hatten, allen voran die Kin-
der, die sich mit den Umzugsteilnehmern Konfettischlachten lieferten und den hingeworfenen Süssigkeiten nachrannten. Urdorf hat es einmal mehr bewiesen: Es ist das Narrendorf schlechthin.

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