Sie haben Gemeinsamkeiten, der für das Jahr 2015 geplante «Limmat Tower» im Dietiker Limmatfeld und der seit 2011 bezugsbereite «Mobimo Tower» in Zürich West. Das Limmattaler Hochhaus wird 80 Meter und 21 Geschosse hoch, das Zürcher Hochhaus ragt 81 Meter in den Himmel und hat 24 Stockwerke.

Beide bieten sie stilvolle Luxuswohnungen, versprechen dem Kunden grosszügiges Wohnen in modernstem Design und eine grandiose Aussicht. Letztere gewährt im «Limmat-Tower» einen Blick über das Limmattal bis hin nach Zürich. Durch die Panoramafenster des «Mobimo Tower» hingegen liegt einem Zürich direkt zu Füssen.

Die Lage bestimmt den Preis

Die beiden Hochhäuser liegen nur 12 Kilometer oder 15 Fahrminuten voneinander entfernt. Und doch – der Preisunterschied der Objekte ist gerade aufgrund ihrer Lage markant.

Der Quadratmeterpreis einer Wohnung im «Mobimo Tower» liege bei durchschnittlich 17 000 Franken, wie Samuel Hager, Verkaufsleiter der Mobimo AG auf Anfrage sagt. Der Preis pro Quadratmeter in der günstigsten Wohnung liege bei 12 000 Franken und bei der teuersten bei bis zu 25 000 Franken.

Im «Limmat-Tower» kostet dieselbe Fläche genau die Hälfte. «Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter liegt bei rund 8 500 Franken», sagt Nik Grubenmann, Projektleiter der Kommunikation von Halter Unternehmungen. Gerne stellt die Firma den Vergleich zu Zürichs Hochhäusern an. «Wir bieten mehr, zu einem tieferen Preis», sagte Maik Neuhaus, Leiter der Entwicklung, gegenüber der Limmattaler Zeitung im letzten Herbst.

Reiche Kunden, die sich im Zürcher «Mobimo Tower» niederlassen sollen, lassen noch immer auf sich warten. Ein Drittel der Wohnungen steht nach wie vor leer. «Bei Wohnungen im Luxussegment braucht es Zeit, diese zu vermitteln», erklärt Hager. Es sei nicht so, dass die Wohnungen gar nicht weg gehen würden. Letztes Jahr habe man neun Wohnungen verkaufen können.

Nachfrage entspricht Erwartungen

Zufrieden mit der Nachfrage zeigt sich hingegen Grubenmann: «Etwas mehr als ein Drittel der Wohnungen im «Limmat-Tower» sind vorreserviert.» Das entspreche zu dieser frühen Projektphase und noch vor Baustart den Erwartungen.

Die Wohnungen in den oberen Stockwerken seien tendenziell begehrter. Die dortigen Attikawohnungen beginnen bei einem Verkaufspreis von 1 550 000 Franken. Was die Wohnungsgrösse betreffe, sei kein Trend herauszulesen. «Das ist als Zeichen zu werten, dass der gewählte Wohnungsmix stimmig ist», so Grubenmann.