Birmensdorf
Ein Bauernhofbetrieb wird unter die Lupe genommen

Zum ersten Mal organisierte das Elternforum am Samstag einen Familienplausch auf den Bauernhöfen der Familien Suter und Gysel in Aesch. Zu sehen gab es Obstplantagen, aber auch schottischen Hochlandrinder.

Esther Laurencik
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Bauernhof Birmensdorf
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Das Elternforum Birmensdorf hat erstmals einen Familienplasch auf dem Bauernhof organisiert
Die schottischen Hochlandrinder können schon ganz schön Eindruck machen
Der Most wird in die grosse Flasche gefüllt
Äpfel sammeln für den frisch gepressten Most
Frischer Apfelmost schmeckt viel besser, als der Gekaufte aus dem Laden

Bauernhof Birmensdorf

Limmattaler Zeitung

Der Rundgang beginnt mit einer Besichtigung der Obstplantagen der Familie Suter. Diese sind alle mit grossen Netzen überdeckt zum Schutz vor Hagel und Vögeln. Angebaut werden verschiedene Obstsorten, speziell sind die Mini-Kiwis. An diesen erfreuen sich die Kinder besonders. Zu Beginn etwas skeptisch, da die Kiwis nur die Grösse von zwei bis vier Zentimetern haben, stecken sie sich doch neugierig in den Mund. Der Geschmack ist ähnlich wie bei den normalen Kiwis. Ausserdem seien diese kleinen Früchte regelrechte Vitaminbomben. «Der Vitamin-C-Gehalt ist etwa 8- bis 10-mal so gross wie der einer Zitrone», so Suter.

Nach den Obstplantagen werden die schottischen Hochlandrinder besichtigt. Herr Suter erläutert den Erwachsenen, dass die Haltung der Rinder nicht sehr aufwendig ist, da diese Tiere nicht besonders anspruchsvoll sind. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gras und Heu.

«Dä wo am bisle isch, isch dä Muni»

Einige der Kinder trauen sich ganz nahe ans Gehege und lassen sich nicht durch das laute Muhen irritieren. Der kleine Tobias, Sohn der Familie Suter mahnt jedoch: «Vor däm, wo grad am bisle isch, muess mer ufpasse, das isch de Muni!»

Entstanden ist die Idee des Ausflugs auf den Bauernhof an der alljährlichen Ideenbörse des Elternforums; organisiert wurde der Plausch von Barbara Di Meo. «Bei der Besichtigung des Bauernhofs wird man ein bisschen aus dem Alltag herausgerissen,» so Di Meo. Das gefalle ihr sehr. Die Veranstaltung sei aber nicht nur eine Abwechslung für Erwachsene, sondern auch für die Kinder ein besonderes Erlebnis.

Die Gesunden ins Körbchen

Zum Schluss der Besichtigung begibt man sich zu den Apfelfeldern. Dort sollen die Äpfel für den Süssmost gesammelt werden. Eifrig beginnen Jung und Alt zu sammeln. Nur die guten Äpfel dürfen in den Korb. Besonders die Kinder sind darauf bedacht, jeden Apfel behutsam in Augenschein zu nehmen, ob er sich denn auch für Süssmost eignet. Zurück auf dem Hof werden dann diese in die Süssmostmaschine geworfen und der frisch heraussprudelnde Most sogleich getrunken. Man ist sich einig, dieser Most ist um einiges besser als der gekaufte.

Nach einem kurzen Zvieri werden auf dem Nachbarsbetrieb der Familie Gysel den Familien das Melken einer Kuh und die Herstellung von Butter gezeigt. Und dann kommt auch der Ausflug auf dem Bauernhof zu einem Ende. Ein Nachmittag, der den Kleinen wie auch den Grossen mit Sicherheit noch einige Zeit in Erinnerung bleiben wird.

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