Schlieren hat sich zum Ziel gesetzt, ein eigenes Glasfasernetz einzurichten, um eine Vielzahl städtischer Liegenschaften miteinander zu vernetzen. Als Erstes will die Stadt die dringliche Erschliessung des Schulhauses Reitmen und der Liegenschaft Sennhof an der Freiestrasse 4 in Angriff nehmen, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Dafür hat der Stadtrat einen Kredit von 190'000 Franken genehmigt. 150'000 Franken sind für das Schulhaus Reitmen vorgesehen, 33'000 Franken für die Liegenschaft Sennhof. Der Rest ist als Honorar eingeplant.

Der Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes sei wirtschaftlich günstiger zu betreiben als die Einmietung bei Drittanbietern, schreibt der Stadtrat weiter. Zudem gewährleiste es Unabhängigkeit gegenüber Telekommunikationsanbietern. Die Erneuerung der bestehenden Kupferleitungen sei aufgrund des stetig zunehmenden Datenverkehrs unumgänglich.

Die Verbindung der städtischen Gebäude ist in vier Prioritätsgruppen unterteilt. Die Erschliessung der ersten beiden Gruppen erfolgt ringförmig und stellt damit eine Anbindung der Gebäude von zwei Seiten sicher. Das Schulhaus Reitmen gehört zur zweiten Gruppe. Die Prioritätsgruppen drei und vier werden durch eine Stichleitung erschlossen. Die Liegenschaft Sennhof gehört zur dritten Gruppe.