Wahlen 2011/ZH

Egloff: «Eine Überraschung war es für mich nicht»

Hans Egloff über seinen Wahlerfolg

Hans Egloff über seinen Wahlerfolg

Wenige haben Hans Egloff aus Aesch ZH auf der Rechnung gehabt. Auf Listenplatz 15 gesetzt überflügelte er sogar renommierte SVP-Nationalräte. Doch für was steht der Zürcher Rechtsanwalt? Was will er im Nationalrat erreichen?

Nachdem Hans Egloff zweimal haarscharf am Nationalrat vorbeischrammte, hat es beim dritten Anlauf nun geklappt. Nach acht Jahren beschert der Rechtsanwalt dem Limmattal erneut einen Sitz in Bern. Auf 15. Position ist Egloff in den Wahlsonntag gestartet. An zehnter Stelle wurde er schliesslich gewählt. Dass das Ergebnis so deutlich ausfallen würde, habe er nicht erwartet.

Es sei eine Überraschung gewesen. Den Sprung von 15 auf zehn schreibt er dem «wahnsinnigen Einsatz» der Bezirkspartei zu. Aber auch der Hauseigentümerverband Zürich, welchen er präsidiert, habe ihm stark geholfen. Die Wahl als solche allerdings, sei die Frucht eines intensiven Wahlkampfs und aus diesem Grund auch nicht weiter verblüffend.

Was Egloff in Bern will

Doch was sind die Themen, welche Hans Egloff in seinem Amt ansprechen will?
Er erklärt, dass er sich für den Schutz von Eigentum einsetzen werde. Genau wie er dies während dem Wahlkampf stets betonte. Konkret wolle er vor allem das Wohneigentum fördern. Dies betitelt er als sein erstes Vorhaben.

«Ich bin im Limmattal geboren und auch von dieser Region gewählt worden», bemerkt er. Natürlich werde er sich für die Region einsetzen, bekennt sich Egloff zu seiner Heimat und seinen Wählern. Zum Schluss kündigt er an: «Ich halte meine Versprechen. Ich werde in Bern auch eine Stimme des Limmattals sein.» (cht)

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