Dietikon
E-Government: Philipp Müller macht Druck auf den Stadtrat

Der FDP-Gemeinderat Philipp Müller ist irritiert, weil Dietikon noch nicht auf die Aufrufe zur Installation des eUmzugs reagiert hat, und macht dem Stadtrat mit einer Interpellation Druck.

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Zügeln soll im Limmattal dank Digitalisierung bald erleichtert werden - nur Dietikon wollte nicht mitziehen.

Zügeln soll im Limmattal dank Digitalisierung bald erleichtert werden - nur Dietikon wollte nicht mitziehen.

Keystone

Der Dietiker Stadtrat muss erneut darlegen, inwiefern er der Bevölkerung die Möglichkeit gibt, ihre Geschäfte mit der Stadtverwaltung elektronisch abzuwickeln. Oder, anders gesagt: wie er zum Thema E-Government steht. Grund dafür ist eine Interpellation von Philipp Müller. Der Dietiker FDP-Gemeinderat hatte bereits im Mai 2011 einen Vorstoss eingereicht, in welchem er den Stadtrat fragte, was in diesem Bereich bereits vorhanden und was noch geplant ist.

In seiner Antwort schrieb der Stadtrat damals unter anderem, es sei die Einführung von eUmzug geplant, einem Service, welcher es der Bevölkerung ermöglicht, sich online in der Gemeinde an- oder abzumelden. Mittlerweile haben viele Gemeinden den Service eingeführt. Dietikon war vor zwei Wochen jedoch die einzige Gemeinde im Kanton, die noch nicht auf die Aufrufe zur Installation des eUmzugs reagiert hatte, wie die Limmattaler Zeitung schrieb. Müller zeigte sich darüber irritiert: Dietikon treibe den digitalen Fortschritt nicht voran, sagte er. Er überlege sich deshalb, einen weiteren Vorstoss zum Thema E-Government einzureichen.

Dies hat er nun getan. In seiner Interpellation will Müller unter anderem wissen, welche Projekte im Bereich E-Government der Stadtrat in der Zwischenzeit umgesetzt hat, was noch geplant ist und warum Dietikon eUmzug nicht eingeführt habe. (BHI)