Unterengstringen
Dringender Sanierungsbedarf an den Klostergebäuden

Das Kloster Unterengstringen ist ein Sanierungsfall. Dieses wird nun zusammen mit weiteren Gebäuden renoviert. Ein Architekturbüro wird deshalb in den nächsten Monaten eine Zustandsaufnahme erstellen.

Sandro Zimmerli
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Limmattaler Zeitung

Im Benediktinerinnenkloster Fahr bei Unterengstringen stehen in den kommenden Jahren grosse bauliche Veränderungen an. Wie das Kloster mitteilt, bestehe bei den historischen Bauten ein dringender Sanierungsbedarf.

Ein Aargauer Architekturbüro werde deshalb in den kommenden Monaten eine Zustandsaufnahme erstellen und eine Grobkostenschätzung für die anfallenden Renovationsarbeiten sowie für die Teilerneuerung der technischen Installationen der Gebäude erarbeiten. Zudem soll ein langfristiges Heizungskonzept für alle Gebäude ins Auge gefasst werden.

Auf Beiträge von aussen angewiesen

Diese sorgfältigen Vorarbeiten, so das Kloster weiter, sollen als Grundlage für einen detaillierten Investitionsplan dienen. Geplant sei, dass Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten über mehrere Jahre etappiert ausgeführt werden.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Vereins Pro Kloster Fahr, steht der Klosterleitung beratend zur Seite und helfe bei der Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel, da die Klostergemeinschaft die Kosten der anstehenden Sanierungsarbeiten nicht selber aufbringen könne.

Sie sei deshalb auf Beiträge von aussen angewiesen. Im Frühjahr 2011 werde die Öffentlichkeit über das weitere Vorgehen der Renovationsarbeiten informiert.

Erbaut wurde das Kloster vor 880 Jahren. Neben der barocken Klosteranlage aus der ersten Hälfte des
18. Jahrhunderts gehören rund zwanzig weitere Gebäudeteile zum Klosterkomplex, unter anderem das Restaurant «Zu den Zwei Raben» oder die Landwirtschaftsgebäude.