Weiningen hat das «Rebblütenfest», in Unterengstringen findet jedes Jahr das «Mittefasten» statt und kommenden September lanciert Schlieren das «Schlierenfest» in neuem Rahmen. Nun bekommt Bergdietikon ein neues Dorffest – das «Holzerfäscht». Obwohl es der Name vermuten lässt, dreht sich dabei jedoch nicht alles nur um Holz, wie Werner Weibel, Mitorganisator des Fests verrät.

Transportmittel für Begegnung

«Wir wollen einen zusätzlichen Rahmen für Begegnung schaffen, damit das Dorf noch näher zusammenrückt», erklärt Weibel. Gemeindeammann Geri Isler sei im vergangen Herbst die Idee eines jährlich stattfindenden Festes gekommen. «Das Fest ist dabei lediglich das Transportmittel für die Möglichkeit der Begegnung unter den Leuten von Bergdietikon und auch anderen Gemeinden».

Der Name «Holzerfäscht» sei entstanden, da Bergdietikon flächenmässig eine sehr grosse Gemeinde mit einer grossen Waldfläche sei. «Zudem konnten wir die Truppe von ‹Stihl› organisieren, welche mit ihren Ketten- und Handsägen einen eindrücklichen Show-Wettkampf liefern wird», sagt Weibel.

Wenn die Show gut ankomme, soll sie auch in Zukunft fester Bestandteil des Festes werden. Neben der Show gibt es laut Weibel aber noch viele weitere Attraktionen.

So findet beispielweise ein «Pfüdi-Rennen» statt, bei dem die Kinder mit ihren eigenen fahrbaren Spielzeugen teilnehmen können. Aber auch die «Mini Playback Show» war laut Weibel bereits beim letzten grossen Dorffest ein voller Erfolg.

Denn in Bergdietikon gibt es bereits alle drei Jahre ein grosses, dreitägiges Dorffest. Dieses wolle man aber weder ablösen, noch integrieren, sagt der Mitorganisator. Stattdessen wolle man auch in den beiden Zwischenjahren ein Fest anbieten. «Da ein dreitägiges Fest mit enormem Aufwand verbunden ist und es sich totlaufen würde, wenn es jährlich stattfindet, wollen wir nun das neue Konzept des ‹Holzerfäschts› ausprobieren.»

Gemeinde gegen Gemeinde

Ein weiteres Highlight ist auch der «Kampf der Gemeinden», bei dem neun Gemeinden aus der Umgebung teilnehmen. «Jeweils drei Personen aus Verwaltung und Regierung treten gegeneinander an», sagt Weibel. Was diese dann alles machen müssen, will er noch nicht verraten, Baumstamm sagen und «Schiitli biige» werden aber zwei der Disziplinen sein, bei denen die Mitstreiter ins Schwitzen kommen werden.

Mittelpunk ist das grosse weisse Festzelt, in welchem 350 bis 400 Leute Platz finden sollen. «Erwartet werden über den ganzen Tag verteilt rund 600 Personen», so Weibel. Für Verpflegung sei im Festzelt und bei der «Fürio Baar» gesorgt. Gegen ein Uhr nachts soll dann Schluss sein.