Dietikon

Doppelkindergarten: Auch wenn der Baukredit nicht ausgeschöpft ist, zeigt sich Anton Kiwic zufrieden

Bild: Von der Eröffnung des Doppelkindergarten Guggenbühl. (2016)

Bild: Von der Eröffnung des Doppelkindergarten Guggenbühl. (2016)

Die Bauabrechnung des Dietiker Guggenbühl-Kindergartens liegt vor und weist Minderkosten in Höhe von 4,3 Prozent aus. Insgesamt ist der Stadtrat mit dem Projekt zufrieden.

Bereits seit August 2016 spielen die Kindergartenkinder in ihrem neuen Kindergarten an der Guggenbühlstrasse 22 in Dietikon. Nun legt der Dietiker Stadtrat dem Gemeinderat die Bauabrechnung für den Kindergarten und das Förderzentrum vor. Das Projekt kostete rund 424'000 Franken. Das sind 4 Prozent weniger, als die budgetierten Kosten von 440'000 Franken.

Grössere Differenzen gab es insbesondere bei Mieterausbauten des Doppelkindergartens, die knapp 15'000 Franken tiefer als veranschlagt ausfielen. So kamen beispielsweise die Lampen, Bodenbeläge und Akustikdecken günstiger zu stehen als angenommen.

Insgesamt ist der Stadtrat mit dem Projekt zufrieden: «Es ist eine gelungene und stimmige Integration des städtischen Doppelkindergartens Guggenbühl in eine neu entstandene Wohnüberbauung», sagt Stadtrat Anton Kiwic (SP), der der Hochbauabteilung seit Sommer 2018 vorsteht.

Vor der Erstellung des Neubaus sei auf der stadteigenen Parzelle nur ein in die Jahre gekommener Kindergarten gestanden. Damals hat Dietikon der Eisenbahner Baugenossenschaft Dietikon (EBG Dietikon) das Land im Baurecht zur Verfügung gestellt. Die Bedingung für die Genossenschaft war jedoch, dass diese nicht ausschliesslich Mietwohnungen baut, sondern auch geeignete Innen- und Aussenräume für den Kindergarten zur Verfügung stellt. Die Stadt zog als Mieterin in den Kindergarten ein. «Diese intensivierte Nutzung der Parzelle leistete einen wertvollen Beitrag zum haushälterischen Umgang mit dem Boden und zur innerstädtischen Verdichtung.»

Besonders gefällt Kiwic, dass der Mieterausbau mit Holz und Glas erfolgt ist: Damit habe sich ein angenehmes und kindergerechtes Raumgefühl ergeben. Für den Kindergarten sei es auch wertvoll, dass einige Schulräume im Erdgeschoss liegen und dadurch direkten Zugang zu den Aussenplätzen haben.

Die grössten Hürden mussten die Bauherren zu Beginn des Projekts überwinden: Um erstmals einen Rahmen für das Projekt zu schaffen, mussten sie Vereinbarungen über das Baurecht mit den entsprechenden Konditionen treffen. «Der zweite wichtige Schritt war die Durchführung des Studienwettbewerbes, was ein weiterer Grund für die Entstehung eines qualitativ hochwertigen Projektes war», so Kiwic. Die Verzögerungen während des Baus nimmt er gelassen. In den letzten Jahren sei der Termindruck auf den Baustellen in der Regel sehr hoch. Für die Stadt sei es vor allen Dingen wichtig gewesen, dass die Räumlichkeiten zum Schulbeginn dem Betrieb übergeben werden konnten.

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