Dietikon/Schlieren
Grosser Jubel im JED: 96 Lehrabsolventen haben den Pestalozzi Stiftepriis 2022 erhalten

Die Pestalozzi Gruppe und ihre Tochterfirma Gabs AG haben letzte Woche zum 40. Mal den Pestalozzi Stiftepriis verliehen. An der Feier im JED in Schlieren trat auch Moderator und Comedian Stefan Büsser auf.

LiZ
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Ausgezeichnet: Begeisterte Lernende freuen sich über den gelungenen Ausbildungsabschluss.

Ausgezeichnet: Begeisterte Lernende freuen sich über den gelungenen Ausbildungsabschluss.

Bild: zvg

Der Pestalozzi Stiftepriis feiert einen runden Geburtstag. Am vergangenen Freitag hat die in Dietikon beheimatete Pestalozzi Gruppe zusammen mit ihrer Tochterfirma Gabs AG die Auszeichnung, mit der die besten Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen der Deutschschweiz in den Bereichen Metallbau und Metallverarbeitung, Haustechnik sowie Gebäudehülle geehrt werden, zum 40. Mal verliehen. Gefeiert wurde dieses Jubiläum im Schlieremer JED, wo Comedian Stefan Büsser als Moderator durch den Abend führte und das Publikum mit seinem aktuellen Comedyprogramm «Masterarbeit» unterhielt.

Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, wurden dieses Jahr 96 Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen ausgezeichnet. Einer der Gewinner mit dem besten Abschluss ist der Polymechaniker Gil Beutler aus dem Kanton Bern. Er hat seine Lehre bei der Fritz Studer AG absolviert und mit der Top-Note 5.9 abgeschlossen. «Der Pestalozzi Stiftepriis bedeutet für mich den endgültigen Abschluss einer interessanten und erfolgreichen Lehrzeit und ist eine grosse Ehre für mich», wird er in der Mitteilung zitiert.

Preisträger hebt Wertschätzung hervor

Ähnlich sieht es Lukas Bircher. Er kommt ebenfalls aus dem Kanton Bern, gehört ebenfalls zu den besten Polymechanikern und hat die Lehre zufälligerweise beim gleichen Unternehmen wie Beutler abgeschlossen – mit der Note 5.9: «Ich finde es toll, dass meine guten Leistungen von Pestalozzi wertgeschätzt werden.»

Auch die 94 anderen Ausgezeichneten gehören zu den Besten ihrer Branche und haben im Sommer ihre Ausbildung mit einem Gesamtnotendurchschnitt von über 5.1 abgeschlossen. Pro Kanton wurde je ein Preis pro Beruf verliehen. Bei mehreren gleichen Noten hat das Los entschieden. Ab der Note 5.7 erhielten alle einen Preis.

«Wir zeichnen gute Lehrabschlüsse in den Branchen unserer Kunden aus, womit wir sie bei der Nachwuchsförderung unterstützen möchten. Gleichzeitig setzen wir ein Zeichen und motivieren die Jugend zu diesen Ausbildungen», wird Matthias Pestalozzi, Inhaber und Delegierter des Verwaltungsrats der Pestalozzi Gruppe, in der Mitteilung zitiert. Die Pestalozzi Gruppe selbst bildet nach eigenen Angaben jährlich mehr als 20 Lernende aus. «Mit unserem Engagement sichern wir gleichzeitig auch den Nachwuchs im eigenen Betrieb und in den eigenen Branchen», schreibt das Unternehmen.

Bereits am Freitag, 11. November, wurde auch das Westschweizer Pendant zum Stiftepriis, der Prix Apprentissage, zum siebten Mal in Lausanne an 30 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger aus der Romandie verliehen.