FC Dietikon
Dietikons Mittelfeldstratege Naim Haziri spielt jetzt wieder für den FC Wohlen

Der Defensivspieler des FC Dietikon kehrt per sofort zurück in die Challenge League. In Wohlen trifft er auf seinen Förderer Ryszard Komornicki. Mit Wohlen will er den Ligaerhalt schaffen - bei einem Abstieg fällt seine Wahl aber auf den FC Dietikon.

Raphael Biermayr
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Wieder im Wohlen-Dress wie hier im Oktober 2010: Naim Haziri.awa

Wieder im Wohlen-Dress wie hier im Oktober 2010: Naim Haziri.awa

Manchmal passiert es tatsächlich: Der scheinbar abgefahrene Zug hält noch einmal an. So geschehen aktuell im Fall von Naim Haziri. Der Aggressivleader des FC Dietikon hatte bereits mit dem Profifussball abgeschlossen, wie er vor kurzem gegenüber dieser Zeitung sagte.

Doch mittlerweile hat sich eine neue Chance ergeben. Der 27-Jährige aus der Fahrweid wechselt per sofort zurück nach Wohlen in die Challenge League. Bei den Freiämtern trifft er auf seinen früheren Mentor, Trainer Ryszard Komornicki.

Bei Abstieg zurück zu Dietikon

Bei dem habe Haziri im U21-Team des FCZ und später in Wil «den absoluten Siegeswillen» vermittelt bekommen – und hinterliess offensichtlich einen bleibenden Eindruck. «Das ist eine tolle Chance für mich», sagt Haziri, mit dessen Hilfe Wohlen den Klassenverbleib bewerkstelligen soll. Sollte dieses Vorhaben misslingen, «kehre ich im Sommer nach Dietikon zurück», stellt er klar.

FCD-Trainer Goran Ivelj ist wegen des Abgangs eines seiner stärksten und konstantesten Akteure nicht verbittert, im Gegenteil: «Ich gönne Naim diese Möglichkeit. Er hat sich absolut korrekt verhalten und ist gleich zu mir gekommen, nachdem ihn Koko (Rufname Komornickis, Anm d. Red.) kontaktiert hat.» Spielt Ivelj dieser Transfer gar in die Karten?

Denn so kommt er um die Qual der Wahl im defensiven Mittelfeld herum, wenn Haziri nach seiner abgesessenen Sperre (noch ein Spiel) neben dem gesetzten Captain Arsim Shala und dem starken Neuzugang Romeo Rifino wieder zur Verfügung stehen würde. Ivelj sagt ohne zu zögern: «Für einen Spieler wie Naim gibt es immer Platz. Er wird uns mit seinen Leaderfähigkeiten fehlen – vor allem auch in den Trainings.»