Dietikon
Dietikons «kleine Stadt» Limmatfeld wächst und wächst

Zurzeit wird der Bauplan des Limmatfelds ohne Verzögerung eingehalten. Ist der Verlauf weiterhin so erfreulich, ist das Projekt 2016 beendet. Bereits wird mehr als 80 Prozent der Wohnfläche genutzt.

Esther Laurencik
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Das neue Büro der az Limmattaler Zeitung im Limmatfeld Dietikon
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Wurde aus sieben Eingaben ausgewählt: Das 80 Meter hohe Siegerprojekt «Fountainhead» am Rapidplatz im Limmatfeld. zvg/Visualialisierung Wurde aus sieben Eingaben ausgewählt: Das 80 Meter hohe Siegerprojekt «Fountainhead» am Rapidplatz im Limmatfeld. zvg/Visualisierung
Überbauung Limmatfeld in Dietikon auf dem Rapid Areal
Limmat-Tower im Limmatfeld Siegerprojekt
Siegerprojekt im Rahmen des Wettbewerbs zur Errichtung des neuen Stadtteils Limmatfeld, Projekt für Stadtentwicklung
Visualisierung der Westhöfe, vormals Rapidhöfe im neu errichteten Limmatfeld
Lindenallee entlang der Heimstrasse
Neues Limmatfeld-Quartier auf dem ex Rapid-Areal in Dietikon
Das Büro der az Limmattaler Zeitung befindet sich im ersten Stock des Eckgebäudes
Ausblick aus dem Büro
Bauboom im Limmattal
Bauboom im Limmattal. Bilder von der Baustelle im Limmatfeld
Bauboom im Limmattal. Bilder von der Baustelle im Limmatfeld
Bauboom im Limmattal. Bilder von der Baustelle im Limmatfeld. Musterwohnung
Kreuzung Überland- Heimstrasse in Dietikon Limmatfeld Silbern
Die Verkehrsanbindung des Limmatfeldes: SBB, ZVV, Park & Ride
Die Verkehrsanbindung des Limmatfeldes: SBB, ZVV, Park & Ride
Die Wohnüberbauung Limmatfeld am Rapidplatz ist erst fast fertig, eingezogen wird trotzdem schon
Ein grosser Lift erleichtert die Zügelarbeiten wesentlich
Das wichtigste Stück hat bereits Einzug gehalten, die Kaffeemaschine
Das Büro der az Limmattaler Zeitung von aussen
Mit etwas Phantasie kann man sich hier die Damentoilette denken
Ab Mitte nächster Woche werden wir hier arbeiten
Hier zieht der Verlag ein
Ausblick aus dem Büro des Verlages
Hier werden in wenigen Tagen die Besucher empfangen
Blick aus dem Sitzungszimmer zur Küche
Noch wird in den Büroräumen gestrichen

Das neue Büro der az Limmattaler Zeitung im Limmatfeld Dietikon

Limmattaler Zeitung

Im Limmatfeld wird nach oben gestrebt – und dies sogar im erwünschten zeitlichen Rahmen: «Wir liegen mit unseren Bauvorhaben definitiv im Zeitplan», sagt Maik Neuhaus, Gesamtprojektleiter Limmatfeld bei Halter Entwicklungen.

Neuhaus zeigt sich erfreut, dass auch mit den beiden letzten Baufeldern des Grossprojekts Limmatfeld, dem Zypressenhof und dem Weissdornhof, planmässig begonnen werden konnte. Die offizielle Vermarktung dieser beiden Liegenschaften werde aber erst nach ihrer Fertigstellung im nächsten Jahr in Angriff genommen, so Neuhaus. In Planung sei aber beispielsweise ein Kindergarten im Zypressenhof.

Bereits mehr als 80 Prozent der Wohnfläche genutzt

Per Anfang Oktober wurden die ersten Wohnungen des Lindenhofs vermietet; mehr als 80 Prozent der Wohnfläche wird derzeit genutzt. Dies sei erfreulich, so Neuhaus, schliesslich werde der Rapidplatz erst im November fertiggestellt.

Bis zur Vollendung des gesamten Limmatfelds im Jahr 2016 sollen noch etliche Geschäfte das Limmatfeld beleben. Wie Neuhaus sagt, sollen mit dem Angebot an Läden die Bedürfnisse des Tagesbedarfs gedeckt werden.

Migros ist «gut gestartet»

Bereits eingemietet im Lindenhof sind Geschäfte wie der Kleiderladen Zebra und der Textilladen Erpo Textil. Des Weiteren öffnet bald das erste Café, die Caffé Bar Limmatfeld, seine Türen. Wie die zurzeit noch leer stehenden Geschäftsflächen dereinst genutzt werden, sei Teil eines übergeordneten Nutzungsplans, welcher den Mix und die Anordnung der im Limmatfeld geplanten Nutzungen definiert, so Neuhaus.

Die Migros, die im Erdgeschoss des Westhofs bereits seit Anfang Oktober einquartiert und geöffnet ist, zeigt sich auf jeden Fall zuversichtlich: «Wir sind gut gestartet», lässt die Mediensprecherin der Migros, Eve Pfeiffer, verlauten. Man rechne bei Ausbau und Fertigstellung des Limmatfelds mit steigenden Umsätzen, so Pfeiffer.

Limmathof bereits nächstes Jahr realisiert

Der Limmathof steht ebenfalls kurz vor seiner Baueingabe: Der Wettbewerbsbeitrag des Büros Huggenbergerfries Architekten, welcher schliesslich den Sieg davontrug, soll bereits kommendes Jahr realisiert werden. Geplant wird zusammen mit Max Dudler Architekten und mit Harry Gugger Studio.

Im Limmat Tower selber, der an der Ecke Überlandstrasse/Heimstrasse zu stehen kommt, soll es rund
100 Wohnungen geben. Hoch wird er 80 Meter, fertiggestellt im Jahr 2016. Die Bewohner werden dereinst «einen beneidenswerten Ausblick» haben, prophezeit Neuhaus.