Dietikon
Sieben Guggenauftritte und eine Bar: Die Fasnachtsvereine haben für den Fasnachtsstart am Freitag aufgerüstet

Am Freitag wird auf dem Dietiker Kirchplatz zum zweiten Mal der Fasnachtsstart gefeiert. Neben den luschtigen Dietikern und den Reppischfägern sind dieses Mal auch die Guggi-Häxe im OK.

Muriel Daasch
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Andrea Pfeiffer, Präsidentin der Guggi-Häxe, Daniel Berweger, Präsident der Reppischfäger Dietikon (sitzend), und Beni Huber, OK-Chef und Präsident der Gruppe Die luschtige Dietiker, sind voller Vorfreude auf den Fasnachtsstart, der am Freitagabend auf dem Kirchplatz in Dietikon über die Bühne gehen wird.

Andrea Pfeiffer, Präsidentin der Guggi-Häxe, Daniel Berweger, Präsident der Reppischfäger Dietikon (sitzend), und Beni Huber, OK-Chef und Präsident der Gruppe Die luschtige Dietiker, sind voller Vorfreude auf den Fasnachtsstart, der am Freitagabend auf dem Kirchplatz in Dietikon über die Bühne gehen wird.

Bild: Sandra Ardizzone

Fasnächtlerinnen und Fasnächtler können sich freuen: Auch dieses Jahr wird auf dem Dietiker Kirchplatz bei der Markthalle anlässlich des Fasnachtsstarts am 11. November ab 17.11 Uhr wieder ausgiebig gefeiert. «Bei der ersten Durchführung im letzten Jahr ist der Anlass bei den Leuten gut angekommen und so war von Anfang an klar, dass wir auch diesen Herbst wieder etwas auf die Beine stellen wollen», sagt Beni Huber, OK-Chef und Präsident der Fasnachtsgruppe Die luschtige Dietiker.

An seiner Seite stehen Daniel Berweger, Präsident der Reppischfäger, sowie Andrea Pfeiffer, Präsidentin der Guggi-Häxe, die dieses Jahr neu zum OK dazugestossen ist. Damit haben sich alle drei Dietiker Fasnachtsvereine erstmals zu einer gemeinsamen Zusammenarbeit vereint.

«Wir sind glücklich darüber, dass wir nun auch noch die Hexen mit ins Boot holen konnten», sagt Berweger. Auch Pfeiffer freut sich, in diesem Jahr mit ihrem Verein beim Fasnachtsstart mitzuwirken. «Dieses Mal bildete sich bei uns im Verein schnell eine Mehrheit, die sich dafür aussprach», sagt sie. Schliesslich seien sie auch ein Dietiker Verein und es sei wichtig, in der lokalen Fasnachtsgemeinschaft zusammenzuhalten.

Die Besucher können sich auf ganze sieben Guggenauftritte freuen

Die Vorbereitungen auf den diesjährigen Fasnachtsstart verliefen laut OK-Chef Huber entspannter als im Jahr zuvor. «Die grosse Ungewissheit, ob wir den Anlass überhaupt durchführen können, fiel komplett weg und erleichterte vieles», sagt er.

«Durch die Planungssicherheit hatten wir auch die Möglichkeit, den Event ein wenig auszudehnen», fügt Berweger hinzu. So wird es am Freitag ganze sieben Guggenauftritte geben. Neben den Reppischfägern selbst sowie den Stiereschränzern aus Urdorf können sich die Besucherinnen und Besucher auf weitere Guggen aus dem Kanton Zürich und dem Kanton Aargau freuen.

Auch das kulinarische Angebot wurde erweitert: Am Grillstand werden diesmal nicht nur Würste angeboten, sondern auch Käseschnitten. «Wir wollten damit eine Alternative für Vegetarier schaffen», sagt Berweger.

Bereits beim Fasnachtsstart im vergangenen Jahr begeisterten die Reppischfäger mit ihrem Auftritt das Publikum.

Bereits beim Fasnachtsstart im vergangenen Jahr begeisterten die Reppischfäger mit ihrem Auftritt das Publikum.

Bild: Severin Bigler

Die Guggi-Häxe werden beim Einläuten der Fasnacht am Freitag ausserdem eine separate Bar mit diversen Getränken betreiben. Letztes Mal habe man ein vermehrtes Bedürfnis nach einer Bar festgestellt und deshalb sei man froh, dieses zusätzliche Angebot nun realisieren zu können, sagt Pfeiffer.

Rund 100 Helferinnen und Helfer wirken am Anlass mit

Eröffnet wird die Fasnacht mit drei Konfettikanonen, die von den Organisatoren höchstpersönlich bedient werden. Direkt darauf folgt ein erster Auftritt der Reppischfäger, der das Publikum in Stimmung bringen soll.

«Wir haben letztes Jahr erst nach zwei Stunden mit dem ersten Guggenauftritt gestartet, was sich hinterher nicht als optimal herausstellte», sagt Huber. Von Beginn an seien schon sehr viele Leute anwesend gewesen. Das habe zu einer längeren Wartezeit geführt.

Der Eintritt zum Fasnachtsstart wird auch dieses Jahr wieder gratis sein. Trotz des erweiterten Angebots habe sich der organisatorische Aufwand relativ klein gehalten, betont Berweger. Einerseits liege das daran, dass mit den drei Vereinen eine grosszügige Anzahl von rund 100 Helferinnen und Helfern zusammenkomme, sagt er. Andererseits sei der Anlass auf einem einfachen Grundkonzept aufgebaut und erfordere deshalb weniger Aufwand als andere Grossveranstaltungen.

Die drei Dietiker Fasnachtsvereinspräsidenten blicken dem Event am Freitagabend optimistisch entgegen. «Wir rechnen mit noch mehr Besuchern als bei der ersten Durchführung», sagt Huber. Denn der Anlass habe sich herumgesprochen. Zudem finde er diesmal an einem Freitagabend und nicht mehr unter der Woche statt.