Dietikon
Selbstgebastelte Töggelikästen und eine Reise nach Nimmerland: So haben Kinder eine Woche in der Freizeitanlage Chrüzacher verbracht

In einem Ferienkurs mit dem Thema Spiele konnten 32 Kinder basteln, reiten und zahlreiche Spiele ausprobieren. Der Gruppenzusammenhalt war dabei ein besonderes Highlight.

Virginia Kamm
Merken
Drucken
Teilen
Insgesamt 32 Kinder zwischen 4 und 16 Jahren verbrachten eine Woche ihrer Frühlingsferien in der Dietiker Freizeitanlage Chrüzacher.
10 Bilder
Das Thema war Spiele. Zudem lernten die Kinder die Geschichte von Peter Pan kennen.
Am letzten Tag gab es einen Postenlauf mit sieben Spiel-Stationen. Dabei mussten sie eine Kugelbahn im Sandkasten bauen.
Bei jedem Posten erhielten die Teilnehmer ein Stück einer Karte, die sie am Schluss von Nimmerland zurück nach Hause führen sollte.
Auch ein Twister war eine Station des Spielpostenlaufs.
Das Wetter hat in der Ferienwoche überraschenderweise gut mitgespielt, was auch in Hinblick auf die Pandemie vorteilhaft gewesen ist.
In der Kurswoche durften auch die tierischen Bewohner des Chrüzis nicht fehlen: Die Kinder durften mit den Pferden auf der Weide reiten.
Vier Leiterinnen und einige freiwillige Helferinnen und Helfer betreuten die Kinder während der Woche.
Beim Postenlauf stellten die Kinder ein eigenes Tic-Tac-Toe-Spiel her.
Der starke Gruppenzusammenhalt sei ihr Highlight der Woche gewesen, sagt Kursleiterin Mia Peterhans.

Insgesamt 32 Kinder zwischen 4 und 16 Jahren verbrachten eine Woche ihrer Frühlingsferien in der Dietiker Freizeitanlage Chrüzacher.

Severin Bigler

In die Welt der Spiele eintauchen und die Geschichte von Peter Pan kennenlernen: Insgesamt 32 Kinder zwischen 4 und 16 Jahren haben einen Teil ihrer ersten Frühlingsferienwoche in der Dietiker Freizeitanlage Chrüzacher verbracht. Dabei drehte sich alles um Spiele. So haben die Kinder unter anderem einen Töggelikasten aus Karton gebastelt und eine Miniversion des Holzspiels Kubb hergestellt. Eingeteilt wurden die Kursteilnehmer in eine jüngere und eine ältere Gruppe. Jeden Morgen erfuhren sie gemeinsam, wie es in der Geschichte von Peter Pan weitergeht. Den Rest des Tages verbrachten die Gruppen getrennt.

Am letzten Kurstag stand dann ein grosser Postenlauf mit sieben verschiedenen Spiel-Stationen an. Die Kinder spielten Twister und ein Leiterlispiel, mussten einen Ball in das Maul des selbstgebastelten sogenannten Schlangendrachens werfen, eine Kugelbahn im Sandkasten bauen und ein eigenes Tic-Tac-Toe-Spiel erstellen. Bei jedem Posten erhielten sie ein Stück einer Karte. Zusammengesetzt zeigte diese ihnen symbolisch den Weg von Peter Pans Nimmerland zurück nach Hause.

Auch die tierischen Bewohner des Chrüzis durften nicht fehlen

Bei einer Chrüzi-Ferienwoche dürfen natürlich auch die Tiere nicht fehlen: So gingen die Kinder auch einmal mit den Pferden auf die Weide, wo sie Spiele spielen und reiten durften. Das Wetter sei überraschenderweise immer gut gewesen, sagt Mia Peterhans, stellvertretende Chrüzacher-Leiterin. Sie hat die Woche zusammen mit drei weiteren Leiterinnen und einigen freiwilligen Helferinnen und Helfern mit den Kindern verbracht. Das Wetter sei auch in Hinblick auf die Pandemie vorteilhaft gewesen: So konnten die Teilnehmer das Essen meist draussen einnehmen, statt sich drinnen auf mehrere Räume verteilen zu müssen.

«Auf das Kursthema Spiele sind wir gekommen, weil wir diesen Sommer eigentlich ein Spielfest geplant hatten», erzählt Peterhans. Nun ist wegen der Coronasituation anstelle des Spielfests ein Programm auf verschiedenen Spielplätzen geplant. Peterhans sagt:

«Für Kinder ist es unglaublich wichtig, zu spielen. Sie lernen dadurch extrem viel.»

Für sie sei der starke Gruppenzusammenhalt das Highlight der Woche gewesen, sagt Peterhans. «Zu Beginn der Woche haben wir untereinander abgemacht, dass wir ein Team sind», erzählt sie. «Wenn ein Kind Schwierigkeiten hatte, haben ihm die anderen Kinder geholfen.» Auch die gemeinsamen Momente der jüngeren und der älteren Gruppe seien sehr schön gewesen. Fragt man die Kinder selber, was ihnen an der Woche am besten gefallen habe, kommt stets die gleiche Antwort zurück: «Alles!»