Dietikon
Rollstuhlschaukel und Baumförderprogramm: Mehr Parteien stellen ihre Pläne für das ZKB-Jubiläumsgeld vor

Während die Mitte in Dietikon behindergertengerechte Bewegungsmöglichkeiten im Freien schaffen will, möchten die Grünen mit einem Legat Baumpflanzungen fördern. Die EVP und die FDP wollen dagegen mit ihrem Anteil der Jubiläumsdividende die Phänomena unterstützen.

Florian Schmitz
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Das Zentrum der Phänomena soll ein grosser Holzpavillon werden.

Das Zentrum der Phänomena soll ein grosser Holzpavillon werden.

Visualisierung: zvg

Bis Mittwochabend mussten die Gemeinderatsfraktionen bei der Stadt Dietikon ihre Ideen für ihren Anteil der ZKB-Jubiläumsdividende einreichen, wie Gemeinderat Martin Christen (Mitte) an der Parlamentssitzung am Donnerstagabend sagte. Der Gemeinderat und der Stadtrat entscheiden je hälftig über die 900'000 Franken, welche die ZKB wegen ihres 150-Jahr-Jubiläums 2019 zusätzlich ausgeschüttet hat. Der Gemeinderatsanteil wird dabei nach der jeweiligen Anzahl Sitze verteilt.

An der Sitzung erläuterten weitere Parteien ihre Projektideen: Die Mitte will mit ihren 62'500 Franken gerne eine Rollstuhlschaukel und weitere behindertengerechte Schaukeln auf Spielplätzen errichten lassen. Zudem will die Mitte die Erstellung behindertengerechter Outdoor-Fitnessgeräte unterstützen. «Bewegung und Begegnung tut allen gut», sagte Christen. Auch deshalb sei Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen bei solchen Angeboten wichtig.

Mehrere Parteien und Stadtrat wollen Expo unterstützen

Die Grünen wollen mit ihren 37'500 Franken ein Stadtbaumlegat äufnen, um an geeigneten Standorten in Dietikon zusätzliche Bäume zu pflanzen, wie Gemeinderat Andreas Wolf (Grüne) sagte. Auch Drittpersonen und Firmen soll ermöglicht werden, Bäume zu spenden – als Dank schweben den Grünen Plaketten für die Spender vor.

Die EVP hat einstimmig beschlossen, ihre 37'500 Franken der Wissenschaftsexpo Phänomena, die 2023 während sechs Monaten eine Million Besucher ins Dietiker Niederfeld bringen soll, zugutekommen zu lassen. Die FDP hatte ihren Anteil von 50'000 Franken bereits vor einem Monat der Phänomena zugesichert und auch der Stadtrat setzt seine 450'000 Franken ein, um die Grossausstellung zu unterstützen.

An einer der nächsten Gemeinderatssitzungen sollen alle Projektideen vorgestellt werden, bevor die Parlamentarier darüber befinden werden.