Dietikon
Randsteine der Limmattalbahn: Gemeinderat fordert eine Nachbesserung

Der Dietiker Gemeinderat Martin Christen (Mitte) fordert den Stadtrat in einem Postulat dazu auf, einen Massnahmenkatalog für die Verbesserung der Barrierefreiheit im Stadtzentrum zu erstellen.

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Die Zugänge zu den Haltestellen der Limmattalbahn seien nicht behindertengerecht. (Archivbild)

Die Zugänge zu den Haltestellen der Limmattalbahn seien nicht behindertengerecht. (Archivbild)

Lukas Elser

Die Haltestellen der Limmattalbahn sind zu hundert Prozent behindertengerecht. Da mache es ja nur Sinn, wenn es auch die Zugänge zu den Haltestellen sind, findet der Dietiker Gemeinderat Martin Christen (Mitte). In einem kürzlich eingereichten Postulat fordert er den Stadtrat nun dazu auf, einen Massnahmenkatalog zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Dietiker Zentrum zu erstellen.

Zudem will er wissen, was der Stadtrat unternehmen könne, damit die Strassenquerungen für Rollstuhlfahrende und Rollatorgehende nachgebessert werden. Weiter interessiert ihn, welche Vorgaben der Kanton Zürich im Rahmen des Behindertengleichstellungsgesetzes zum barrierefreien Fussgängermischverkehr und zu den öffentlichen Zugängen mache. Christen gelangte bereits im Mai in gleicher Angelegenheit an den Stadtrat. Mit der Antwort auf seine Kleine Anfrage vom Juli war er jedoch nicht zufrieden.

Der Stadtrat verwies damals auf geltende Normen und den Einbezug verschiedener Interessensgruppen in den Planungsprozess. In seinem nun eingereichten Postulat schreibt Christen, dass es richtig gewesen sei, die verschiedensten Anspruchsgruppen miteinzubeziehen. «Es zeigt sich nun aber, dass die Drei-Zentimeter-Vertikal-Abschlüsse gerade für Elektrorollstühle ein unüberwindbares Hindernis sind», so Christen. Je nach Behinderungsgrad oder Gewicht der Person seien diese Minischwellen immer noch sehr hinderlich. «Ideal sind einzig und allein abgeschrägte Randsteine.» (liz)

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